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Interpellation Nr. 2019-690 von Pia Koefoed, L20, und Mitunterzeichnenden: Öffentliche Verbindung Kirchfeld Haus für Betreuung und Pflege

Nummer
2019-690
Geschäftsart
Interpellation
Status
Beantwortet
Datum
22. Februar 2019
Verfasser/Beteiligte
Koefoed Pia (Erstunterzeichner/-in), Biese Jürg (Mitunterzeichner/-in), Bucher Lukas (Mitunterzeichner/-in), Conrad Jörg (Mitunterzeichner/-in), Eberli Martin (Mitunterzeichner/-in), Eichmann Roger (Mitunterzeichner/-in), Heeb Jonas (Mitunterzeichner/-in), Hocher Andrea (Mitunterzeichner/-in), Maissen Stefan (Mitunterzeichner/-in), Portmann Nathalie (Mitunterzeichner/-in), Schemm Noel (Mitunterzeichner/-in), Schmid Adrian (Mitunterzeichner/-in), Wyss Rita (Mitunterzeichner/-in)

Claudia Röösli (Mitunterzeichner/in)
Mario Schenkel (Mitunterzeichner/in)
 

Beschreibung

Interpellation Nr. 2019-690
Öffentliche Verbindung Kirchfeld Haus für Betreuung und Pflege
Koefoed Pia, L20, und Mitunterzeichnende

Eingegangen am 22. Februar 2019
Schriftlich beantwortet am 9. Mai 2019

Die öffentliche Verbindung zum Kirchfeld besteht im Moment aus einem kleinen Bus. Dieser fährt vom Gemeindehausplatz zum Kirchfeld ca. einmal pro Stunde am Nachmittag, montags bis freitags. Der Bus hat drei Einsteigestufen und ist nicht behindertengerecht, es braucht eine Person als Einsteighilfe für Rollstuhlfahrer und für Rollator Benützer.

ln der Luzerner Zeitung vom 9. Februar 2019 war zu lesen, dass die Pflegeheime nicht genügend ausgelastet sind. «Aufgrund des Überangebots an Pflegebetten wird es in Zukunft schwierig werden eine ausgeglichene Rechnung zu präsentieren» sagt der Horwer Gemeinderat Oskar Mathis.

Bei Gesprächen mit der Leitung des Kirchfelds wird erklärt, dass die gute Erreichbarkeit sehr wichtig ist für Bewohner und Angehörige, aus diesem Grund wählen einige Bewohner und ihre Angehörige ein anderes Heim als das Kirchfeld.
lmmer wieder höre ich persönlich auch Beschwerden von älteren Angehörigen, dass es sehr schwierig ist, das Kirchfeld zu erreichen, die Distanz zur Haltestelle des Bus 21 ist zu weit weg für viele ältere Menschen und der Weg vom Dorf zu steil.

Altere Angehörige die von anderen Städten in der Schweiz mit dem öffentlichen Verkehr anreisen, können dies nicht am Vormittag und auch nicht am Wochenende, zudem wissen sie nicht Bescheid über die Busverbindungen, da diese nicht bei der Fahrplansuche der SBB oder VBL integriert sind. Grundlegend sollte eine öffentlich behinderte freie Anbindung zu einem so grossen Pflegeheim wie das in Horw von der Gemeinde sichergestellt werden.

  1. lst es dem Gemeinderat wichtig, dass Horw eine altersfreundliche Gemeinde ist, welche sich dafür einsetzt, dass öffentliche Gebäude von älteren, gehbehinderten Menschen selbständig und barrierefrei erreicht werden können?
  2. lst der Gemeinderat bereit, als Eigentümerin der Kirchfeld AG dafür zu sorgen, dass das Pflegeheim behindertengerecht und kontinuierlich während allen Tagen erreicht werden kann?
  3. Wie stellt sich der Gemeinderat zur Frage, den bestehenden Bus behindertengerecht zu erneuern und einen Quartierbus mit Zonentarif für alle Horwer anzubieten?
  4. Die Gemeinde Horw hat seinerzeit beschlossen den Standort des Pflegeheimes auf dem Kirchfeldhügel, ausserhalb des Dorfkerns und ohne direkten Anschluss an den öffentlichen Verkehr, zu belassen. Wie schätzt er heute die Berücksichtigung der Bedürfnisse der behinderten und altersbedingt eingeschränkten Reisenden, Kunden und Besucher bei der aktuellen und zukünftigen Erschliessung ein?
  5. Ab 2023 sollen alle Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut werden. Wie stellt sich der Gemeinderat zur der Frage eines selbstfahrenden EL-Bus als Quartierbus mit Zonentarif in Horw einzusetzen, inkl. Haltemöglichkeit bei den Bahnhöfen der S-Bahn?
  6. Erachtet es der Gemeinderat als Besitzerin der Kirchfeld AG als wichtig, beim Alters- und Pflegeheim - zwecks Wirtschaftlichkeit und einer guten Auslastung im Umfeld eines Überangebotes an Pflegebetten - eine gute Erreichbarkeit des Hauses mit dem öffentlichen Bus sicherzustellen?
  7. lst dem Gemeinderat bekannt, wie viele Kunden ein anderes Heim als das Kirchfeld wählen, aufgrund von mangelnder Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr?
  8. lst der Gemeinderat bereit, für eine bessere Erschliessung des Kirchfeldes weitere Varianten wie Schräglift usw. zu prüfen?

Für die Beantwortung der Fragen danken wir herzlich.

Fraktion
L20-Fraktion des Einwohnerrates

Zugehörige Objekte

Datum Sitzung
Name
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Schriftliche_Beantwortung_IP_690_ffentliche_Verbindung_Kirchfeld_inkl_Anhang.pdf Download 1 Schriftliche_Beantwortung_IP_690_ffentliche_Verbindung_Kirchfeld_inkl_Anhang.pdf