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Postulat Nr. 2020-721 von Urs Steiger, L20, und Mitunterzeichnenden: Mehr Ried im Rankried

Nummer
2020-721
Geschäftsart
Postulat
Status
Eingereicht
Datum
4. November 2020
Verfasser/Beteiligte
Steiger Urs (Erstunterzeichner/-in), Bucher Lukas (Mitunterzeichner/-in), Eberli Martin (Mitunterzeichner/-in), Heeb Jonas (Mitunterzeichner/-in), Lehner Larissa (Mitunterzeichner/-in), Müller Tamino (Mitunterzeichner/-in), Peter Philipp (Mitunterzeichner/-in), Schemm Noel (Mitunterzeichner/-in), Schwegler Charlotte (Mitunterzeichner/-in), Wyss Rita (Mitunterzeichner/-in)
Beschreibung

Im August hat der Gemeinderat die Ergebnisse des Studienauftrags Seefeld präsentiert. Der Gemeinderat betonte dabei, dass mit dem Siegerprojekt alle Anspruchsgruppen einen Mehrwert erhalten, auch wenn nicht alle Wünsche erfüllt werden könnten. Schon bei der Präsentation war offensichtlich, dass dabei aber mit unterschiedlichen Ellen gemessen wurde. Die Jury führte etwa aus, dass aufgrund der Anzahl Fussballmannschaften der Bedarf an Trainingsfeldern klar abgesteckt werden könnten. Die Ansprüche der Riedbewohner lassen sich hingegen nicht in derselben Präzision und in dieser Logik quantifizieren. Entsprechend haben sie in dieser Aushandlung wenig Berücksichtigung gefunden. Für das Ried ist bisher keine Flächenerweiterung vorgesehen. Nachdem über Jahrzehnte für Siedlungs-, Sport- und Erholungszwecke am Steinibachried geknabbert wurde und dieser äusserst wertvolle Lebensraum auf einen Rest verkleinert wurde, ist es nun mit der Aufhebung des Campings und der Neuorganisation des Seefeldes der ideale Zeitpunkt für eine Aufwertung und Ausweitung.

Die Planungsteams – auch das Siegerteam – haben mit dem Vorschlag, einen Weg vom Dorfbach zum Rankried mitten durch das national geschützten Steinibachs zu führen, grundlegende gesetzliche Vorgaben ignoriert. Mit diesem Weg suchten sie wohl die Verbindung zwischen dem Spielplatzbereich und dem Standort des Pavillons im Rankried aufzuwerten. Gerade dieser Bereich – mithin eine Aufschüttung aus den 1970er-Jahren und eben auch wenig genutzt – böte aber eine Möglichkeit, dem Steinibachried Raum zurückzugeben.

Wir bitten daher den Gemeinderat, bei den folgenden Planungsarbeiten zu prüfen

  • wie sich der Perimeter des Steinibachriedes durch eine Neuorganisation oder Verlagerung der Aktivitäten im Bereich Rankried ausweiten liesse,
  • wie die bereits bestehende Verbindung zwischen Dorfbach und Winkelstrasse attraktiver gestaltet werden kann.

Wir danken Ihnen für die wohlwollende Prüfung dieser Anliegen.

Fraktion
L20-Fraktion des Einwohnerrates