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Interpellation Nr. 2020-712 von Antonio Simoes, SVP, und Mitunterzeichnenden: Entwicklung Seefeld - Ort des Sports und der Gesundheit

Nummer
2020-712
Geschäftsart
Interpellation
Status
Beantwortet
Datum
13. Oktober 2020
Verfasser/Beteiligte
Simoes Antonio (Erstunterzeichner/-in), Eberhard Reto (Mitunterzeichner/-in), Pabst Fabian (Mitunterzeichner/-in), Stampfli Hans (Mitunterzeichner/-in), von Glutz Reto (Mitunterzeichner/-in)
Beschreibung

Eingegangen am 13. Oktober 2020
Schriftlich beantwortet am 26. November 2020

Die Horwer Bevölkerung wurde am 20. August 2020 zu einer „Vernissage“ im Foyer des Gemeindehauses eingeladen. Der Begriff „Vernissage“ wird in der Regel mit Kunst und Kunstwerken verbunden, Die Besuchenden trafen im Gemeindehaus aber nicht etwa auf Kunst, sondern um Projekte inklusive eines Siegerprojekts für die Umgestaltung vom Seefeld Horw.

Dem Seefeld kommt in unserer Gemeinde eine ganz besondere Bedeutung zu. Zwischen Siedlungsfläche und See gelegen, ist es die einzige zusammenhängende Grünfläche, die im Talboden unverbaut geblieben ist.

Bei näherer Betrachtung der Bilder findet man heraus, dass die Planer beabsichtigen, im Gebiet Seefeld mit einem grossen finanziellen Aufwand die vorhandenen „Steine“ umzuplatzieren.
Das Sieger-Projekt macht etwas den Eindruck, dass die Planbüros mangelhafte Kenntnisse von den verschiedenen Interessen und nachgefragten Nutzungen im Seefeld haben.
Wir dürfen es nicht verpassen, das Seefeld so zu gestalten, dass es der Horwer Bevölkerung und ihren Kindern langfristig Freude macht und ihre Bedürfnisse möglichst breit abzudecken vermag.

Die Unterzeichnenden bitten den Gemeinderat deshalb um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Welche Architekturbüros wurden anhand welcher Kriterien zur Seefeld-Neugestaltung eingeladen?
  2. Warum ist im Siegerprojekt der Schilf- und Natur-Gürtel in eine Sportanlage integriert (oder ist es umgekehrt)?
  3. Der Campingplatz soll verschwinden, obwohl das Interesse für das weitere Bestehen bei der Bevölkerung und dem TCS gross ist. Welches politische Kalkül steckt dahinter?
  4. Waren die im Seefeld benutzenden Vereine direkt involviert bei der sportspezifischen Planung ihrer Bedürfnisse? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?
  5. Wie ist der Rückbau der vorhandenen Infrastruktur zu erklären, und welches politische Kalkül steckt dahinter?
  6. Unter welchen Kriterien hat man sich für einen Kunstrasen anstatt des Naturrasen auf dem Hauptfeld entschieden, obwohl Leichtathletik-Disziplinen darauf stattfinden müssen?
  7. Ursprünglich stand zu Debatte, dass die Leichtathletikanlage zugunsten einer vierten Fussball Anlage verschwindend sollte. Laut Siegerprojekt bekommen die Fussballer aber noch weniger Platz zum Spielen als mit dem jetzigen Stand von drei Plätzen. Nach welchem politischen Kalkül wurde dieser Entscheid getroffen?
  8. Sportanlässe sind Menschenmengen anziehend. Bei Menschenansammlungen sind leider Littering und auch Ruhestörungen üblich, was beides eine Gefahr für den Naturschutz ist. Warum sind bei der Planung naturschützende Massnahmen in diesem Zusammenhang nicht berücksichtigt worden?
  9. Bei der Präsentation der ausgestellten Projekte bemerkte Gemeinderat Thomas Zemp, dass der Einwohnerrat die Pläne bereits genehmigt habe. Auf welchen Grundlagen basiert seine Aussage?
  10. Das „Areal Tschümperlin“ soll laut Plan mit drei Gebäuden bebaut werden; von wem und wann?
  11. Die Gemeinde geht davon aus, dass die Firma Sand und Kies AG irgendwann wegzieht. Die Bevölkerung will die dort geplanten grossen Gebäude nicht. Welche anderen Lösungen, wie z. B. Fussball Trainingsplätze, stellt sich der Gemeinderat dort vor?

Wir danken dem Gemeinderat für die Bearbeitung der Interpellation.

Fraktion
SVP-Fraktion des Einwohnerrates

Zugehörige Objekte

Datum Sitzung
Name
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