Einwohnerrat gibt grünes Licht für Friedhofsumgestaltung
Mit der Genehmigung des Sonderkredits können die Kernanliegen für die Zukunft des Horwer Friedhofs erfüllt werden: In der ersten Etappe soll der Neukomsche Friedhofsteil denkmalgerecht und zeitgemäss wiederhergestellt werden. Ebenfalls sollen die Sicherheit erhöht sowie Alterungsschäden behoben werden. Geplant ist ein neues Gemeinschaftsgrab, und Baumbestattungen als alternative Bestattungsform sollen möglich werden. Auf den freiwerdenden oberen Terrassen werden Blumenwiesen angelegt, die den Parkcharakter betonen. Die erste Etappe ist in sich geschlossen und schafft keine Sachzwänge, weitere Etappen umzusetzen. Die drei weiteren vorgesehenen Etappen werden ebenfalls wieder dem Einwohnerrat vorgelegt. Vorgesehen ist, dass bis im Jahr 2029 die Sanierung und Umgestaltung des Neukomschen Friedhofs abgeschlossen ist.
Musikschule braucht mehr Platz
Der Einwohnerrat hat den Planungsbericht zur strategischen Entwicklung der Musikschule zur Kenntnis genommen. Weil die Fachbelegungen der Musikschule in den letzten Jahren stark gewachsen sind, will der Gemeinderat die Entwicklung vorausschauend und zielgerichtet steuern. Mit der Annahme, dass sich die Zunahme der Schülerzahl direkt auf die Nachfrage nach den Angeboten der Musikschule niederschlägt, würden insgesamt 34 Räume benötigt, was rund 900 Quadratmetern entspräche. Im Planungsbericht wird ein zentralisierter Standort für die Musikschule angestrebt.
Erster Zwischenbericht der Kulturmühle liegt vor
Ebenfalls hat der Einwohnerrat den Zwischenbericht 2022–2024 der Kulturmühle zur Kenntnis genommen. Dieser zeigt auf, dass die Übernahme durch die Gemeinde eine engere Zusammenarbeit mit den Horwer Kulturschaffenden und Veranstaltenden ermöglicht hat. Die Auslastung liegt derzeit stabil zwischen 70 und 75 Prozent, das Programm ist breit und ausgewogen. Der Eigenfinanzierungsgrad konnte innerhalb der letzten zwei Jahre gesteigert und der Nettoaufwand reduziert werden. Die Kulturmühle Horw steht damit für eine tragfähige kommunale Lösung, die Begegnungen und gemeinschaftliche Erlebnisse ermöglicht und einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Infrastruktur der Gemeinde leistet.
Vereidigung und Wahlen
Martin Plattner (Die Mitte) wurde als neues Mitglied des Einwohnerrats vereidigt. Er wurde auch in die Bau- und Verkehrskommission gewählt. In die Bürgerrechtsdelegation gewählt wurde Hugo Glutz (Die Mitte). Bettina Beck Bertschmann (Die Mitte) wurde als Stimmenzählerin gewählt.
Beantwortete Interpellation
-
Interpellation Nr. 2025-801 von Maline Zimmermann, L20, und Mitunterzeichnenden: Alternativen zur Microsoft Cloud zur Stärkung der digitalen Souveränität und des Datenschutzes
Schriftliche Antwort vom 11. Dezember 2025.
Beantwortete Petition
-
Petition Nr. 2025-27 von Dario Lang, SVP, und Mitunterzeichnenden: Ein Seefeld für alle
Schriftliche Antwort vom 4. Februar 2026.