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Postulat Nr. 2026-811 von Carla Hool, FDP, und Mitunterzeichnenden: Zeitnahe Aufwertung des bestehenden Seebads Horw mit familienfreundlichen Angeboten

Nummer
2026-811
Geschäftsart
Postulat
Status
Eingereicht
Datum
12. Juni 2026
Verfasser/Beteiligte
Hool Carla (Erstunterzeichner/-in), Biese Jürg (Mitunterzeichner/-in), Bisang Ramon (Mitunterzeichner/-in), Forrer Johannes (Mitunterzeichner/-in), Lindegger Yvonne (Mitunterzeichner/-in), Maissen Stefan (Mitunterzeichner/-in)
Beschreibung

Eingegangen am 12. Juni 2026

«Der Gemeinderat wird beauftragt zu prüfen,

ob und gegebenenfalls wie das bestehende Seebad Horw bereits in den kommenden Jahren gezielt aufgewertet werden könnte, insbesondere hinsichtlich seiner Attraktivität für Familien und Kinder. Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob familien- und kinderfreundliche Angebote wie ein Splashpark oder vergleichbare Wasserspielangebote einen sinnvollen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des bestehenden Seebads leisten könnten. Ebenfalls ist zu prüfen, ob und in welcher Form solche Massnahmen mit der langfristigen Planung für das neue Seebad abgestimmt werden können.

Begründung:

Der kommunale Richtplan Seefeld wurde bekanntlich am 23. Januar 2026 durch den Regierungsrat genehmigt und bildet die Grundlage für die schrittweise Umsetzung der Vision Seefeld. Bestandteil dieser Vision ist auch die Weiterentwicklung beziehungsweise der Neubau des Seebads Horw.

Trotz der erfolgten Genehmigung ist jedoch davon auszugehen, dass bis zur tatsächlichen Realisierung des neuen Seebads noch viele Jahre vergehen werden. Einerseits sind gegen Teilprojekte weiterhin Beschwerden hängig, andererseits werden Flächen, die künftig für das Seebad vorgesehen sind, derzeit noch anderweitig genutzt. Der Zeitpunkt der Umsetzung bleibt deshalb unsicher und liegt möglicherweise noch weit in der Zukunft.

Es ist wenig zufriedenstellend, wenn die Horwer Bevölkerung trotz der langfristigen Entwicklungspläne für das Seefeld noch über Jahre hinweg auf Verbesserungen im bestehenden Seebad warten muss. Das Seebad Horw ist bereits heute ein wichtiger und stark frequentierter Naherholungsort. Umso mehr drängt es sich auf, die Attraktivität der bestehenden Anlage – insbesondere für Familien mit Kindern – bereits in der Übergangsphase gezielt und vorausschauend weiterzuentwickeln.

Ein Splashpark oder eine vergleichbare Wasserspielanlage würde das Angebot für Kinder und Familien erheblich aufwerten. Solche Anlagen erfreuen sich grosser Beliebtheit, benötigen vergleichsweise wenig Platz und können oftmals modular realisiert werden. Als Beispiel kann das Wasserspielangebot im Parkbad Kleinfeld in Kriens dienen, das von Familien sehr geschätzt wird.

Die Prüfung soll sich nicht auf eine isolierte Zwischenlösung beschränken. Vielmehr sollen allfällige Investitionen so erfolgen, dass sie der langfristigen Planung für das neue Seebad Rechnung tragen. Denkbar sind beispielsweise modulare oder versetzbare Anlagen oder bauliche Massnahmen, die später weitergenutzt werden können. Damit können Fehlinvestitionen vermieden und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität bereits heute verbessert werden.

Für die wohlwollende Bearbeitung unseres Anliegens danken wir bestens.»

Zugehörige Objekte

Name
Postulat Nr. 2026-811 (PDF, 92 kB) Download 0 Postulat Nr. 2026-811