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Dringliches Postulat Nr. 2026-807 von Ivan Studer, Die Mitte, und Mitunterzeichnenden: Planerische Sicherung langfristiger Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Baufelder D und E beim Bahnhof Horw

Nummer
2026-807
Geschäftsart
Dringliches Postulat
Status
Eingereicht
Datum
8. Mai 2026
Verfasser/Beteiligte
Studer Ivan (Erstunterzeichner/-in), Achermann Angela (Mitunterzeichner/-in), Beck Bertschmann Bettina (Mitunterzeichner/-in), Bezzola Leandro (Mitunterzeichner/-in), Bisang Ramon (Mitunterzeichner/-in), Camenzind Leo (Mitunterzeichner/-in), Eberhard Reto (Mitunterzeichner/-in), Fallet André (Mitunterzeichner/-in), Glutz Hugo (Mitunterzeichner/-in), Maissen Stefan (Mitunterzeichner/-in), Plattner Martin (Mitunterzeichner/-in), von Glutz Reto (Mitunterzeichner/-in), Wiest Marc (Mitunterzeichner/-in)
Beschreibung

Eingegangen am 8. Mai 2026

«Der Gemeinderat wird gebeten zu prüfen, mit welchen planerischen, baulichen oder projektbezogenen Massnahmen im Bereich der Baufelder D und E beim Bahnhof Horw – insbesondere im Bereich unterhalb des Busbahnhofs sowie der geplanten Erschliessungsstrasse – langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten gesichert werden können. Dem Postulanten liegen Informationen vor, wonach seitens privater Investoren ein erhebliches Interesse an der Realisierung einer zusammenhängenden Einstellhalle besteht. Die Investoren sind bereit, sich mit einem Betrag von rund 2.7 Mio. Franken an folgenden baulichen Massnahmen zu beteiligen:

  • Erstellung von rund 120 unterirdischen Veloabstellplätzen,
  • unterirdische Zufahrt ab der Unterführung oder ab dem Kreisel,
  • Bereitstellung von Raumreserven für eine spätere Durchwegung,
  • Option einer Verbreiterung der Geleisunterführung

Damit ergibt sich eine neue Ausgangslage. Es stellt sich die Frage, ob mit dem gezielten Einsatz privater Mittel zentrale öffentliche Infrastrukturinteressen unterstützt und gleichzeitig langfristige Entwicklungsmöglichkeiten gesichert werden können.

In diesem Zusammenhang sind insbesondere folgende Fragestellungen zu klären:

  1. Ob durch die Erstellung eines Untergeschosses oder durch geeignete bauliche Vorleistungen spätere infrastrukturelle Erweiterungen ermöglicht werden können.
  2. Wie eine künftige Verbreiterung der bestehenden Geleisunterführung planerisch offengehalten werden kann.
  3. Ob und wie räumliche Voraussetzungen für eine unterirdische Zufahrt ab der Unterführung oder ab dem Kreisel geschaffen werden können.
  4. Wie zusätzliche, gedeckte und bahnhofsnahe Veloabstellplätze in ausreichender Anzahl integriert werden können.
  5. In welcher Form das Interesse privater Investoren an einer zusammenhängenden Einstellhalle in die Projektierung einfliessen kann.
  6. Welche Auswirkungen die zu prüfenden Varianten auf Projektkosten, Terminplanung sowie auf bereits zugesicherte Drittmittel hätten.
  7. Welche Lösungsansätze bestehen, um sowohl die zeitnahe Realisierung des Busbahnhofs als auch langfristige Entwicklungsspielräume sicherzustellen.

Das Postulat stellt die Realisierung des Busbahnhofs ausdrücklich nicht infrage. Es verlangt vielmehr, dass diese neuen Möglichkeiten sorgfältig geprüft werden, bevor mit heutigen Entscheiden allfällige Chancen dauerhaft verbaut werden.

Im Sinne einer vorausschauenden, verantwortungsvollen und wirtschaftlichen Planung ist zeitnah aufzuzeigen, ob eine koordinierte Lösung im Interesse der Gemeinde realisierbar ist.

Wir danken dem Gemeinderat für die Bearbeitung vom Postulat.»

Zugehörige Objekte

Name
Dringliches Postulat Nr. 2026-807 (PDF, 232 kB) Download 0 Dringliches Postulat Nr. 2026-807