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Interpellation Nr. 2026-805 von Maissen Stefan, FDP, und Mitunterzeichnenden: Effizienz Benchmarking Gemeinde Horw

Nummer
2025-805
Geschäftsart
Interpellation
Status
Eingereicht
Datum
10. März 2026
Verfasser/Beteiligte
Maissen Stefan (Erstunterzeichner/-in), Biese Jürg (Mitunterzeichner/-in), Bisang Ramon (Mitunterzeichner/-in), Forrer Johannes (Mitunterzeichner/-in), Hool Carla (Mitunterzeichner/-in), Lindegger Yvonne (Mitunterzeichner/-in)
Beschreibung

Eingegangen am 10. März 2026

«Das Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern betreibt unter gemeindeeffizienz.ch ein wissenschaftliches Benchmarking-Modell, das Schweizer Gemeinden in 28 Leistungsbereichen – von der allgemeinen Verwaltung über Bildung und Soziales bis hin zu Infrastruktur und Reserven – miteinander vergleicht. Die nun vorliegende Auswertung 2026 zeigt, dass Horw im Vergleich mit ähnlich strukturierten Gemeinden unterdurchschnittlich abschneidet. Gerade im Vergleich mit den anderen K5-Gemeinden steht Horw deutlich schlechter da, was für die Interpellanten doch überraschend ist. Während Bildung und Soziales erfreulicherweise sehr gut dastehen, werden die Bereiche Verwaltung und Infrastruktur als schwach bewertet.

Die FDP-Fraktion erwartet vom Gemeinderat eine transparente Auseinandersetzung mit diesem Befund und stellt deshalb folgende Fragen:

  1. Ist dem Gemeinderat das Studiendesign für das Benchmarking der Universität Bern (gemeindeeffizienz.ch) bekannt und beurteilt er die Ergebnisse als belastbar?
  2. In welcher Form hat er die Ergebnisse für Horw intern analysiert und diskutiert?
  3. Sind die Ergebnisse für den Gemeinderat plausibel und nachvollziehbar?
  4. Warum schneidet Horw in den Bereichen Verwaltung und Infrastruktur deutlich unterdurchschnittlich ab?
  5. Wie erklärt der Gemeinderat die negative Benchmark-Entwicklung im Aufgabenbereich der Allgemeinen Verwaltung (Finanz- und Steuerverwaltung, Einwohnerkontrolle, Bauverwaltung und IT)?
  6. Wie erklärt sich der Gemeinderat, dass die K5-Gemeinden ausnahmslos besser abschneiden als Horw?
  7. Inwiefern wurden intern bereits organisatorische und prozessuale Schwächen identifiziert? Wurden bereits Massnahmen eingeleitet oder umgesetzt?
  8. Wurden je externe Effizienzprüfungen durchgeführt? Wenn ja: Welche Erkenntnisse wurden umgesetzt? Wenn nein: Kann sich der Gemeinderat eine solche Prüfung vorstellen?
  9. Wie begründet der Gemeinderat das überdurchschnittliche Wachstum von Personalkosten und Verwaltungsaufwand der letzten 3 AFP-Jahre, und welche Massnahmen wurden (neben der viel diskutierten 1%-Steigerung) konkret ergriffen?
  10. In welcher Form plant der Gemeinderat, das jetzt vorliegende Benchmarking als aktives Steuerungsinstrument zu nutzen. Falls nein: Weshalb nicht?»

Zugehörige Objekte

Name
Interpellation Nr. 2026-805 (PDF, 64 kB) Download 0 Interpellation Nr. 2026-805