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Dringliches Postulat Nr. 2015-659 von Ruth Strässle-Erismann, FDP, und Mitunterzeichnenden: Streichung des beliebten 3-Tages-Kindergarten per Sommer 2015

Nummer
2015-659
Geschäftsart
Dringliches Postulat
Status
Nicht überwiesen
Datum
22. April 2015
Verfasser/Beteiligte
Strässle-Erismann Ruth (Erstunterzeichner/-in), Nussbaum Ulrich (Mitunterzeichner/-in)
Sabine Lütolf (Mitunterzeichner/in)
Jasmin Ziegler-Hüppi (Mitunterzeichner/in)
Beschreibung
Dringliches Postulat Nr. 2015-659
Streichung des beliebten 3-Tages-Kindergarten per Sommer 2015 (NLZ 19.03.2015)
Strässle-Erismann Ruth, FDP, und Mitunterzeichnende

Eingegangen am 22. April 2015
Nicht überwiesen mit 15:5 Stimmen am 22. Mai 2015

Am 26. Februar 2015 wurden die Einwohnerräte von der Horwer Schulpflege zu einem Infoabend eingeladen. Man wollte informieren, wieso die Kosten des Schulapparats in jedem wiederkehrenden Budget stetig steigen. Worüber jedoch nicht informiert wurde, dass Horw den Zweijahreskindergarten bereits ein Jahr früher als vom Kanton gefordert per Schuljahr 2015/2016 einführt. Diese Information musste zwei Wochen später aus der Zeitung entnommen werden.

Der Souverän (von Horw) hat am 15. Mai 2011 dem revidierten Volksschulbildungsgesetz des Kantons mit 69 % zugestimmt.

Alle Gemeinden werden verpflichtet, ein zweites Kindergartenjahr anzubieten. Für die Kinder bleibt der Besuch des zweiten Kindergartenjahres aber freiwillig. Die Eltern entscheiden, ob ihr Kind den Kindergarten zwei Jahre besuchen soll.

Ebenso konnte in der Zeitung gelesen werden, dass der beliebte 3-Tages-Kindergarten somit per sofort ersatzlos wegfällt. Nach genauen Recherchen handelt es sich um zwei Vormittage und einen Nachmittag. Wiederum zwei Tage später informierte die NLZ, dass Luzern ab 2016 die Pflicht zum Schuleintritt drei Monate zurücknimmt (31.Okt. auf 31. Juli). Dies hat bestimmt auch Einfluss auf die Anzahl Kinder, die den Kindergarten starten werden.

Es gibt somit keine Angewöhnungs- oder Überbrückungszeit bis zum obligatorischen Kindergarten mehr. Die Kleinsten müssen bereits mit vier Jahren entweder die ganze Woche von 8.00 bis 11.30 Uhr in den Kindergarten, erst im Februar in bestehende Klasse oder gar nicht mehr. Keine einfache Entscheidung für die Eltern und definitiv auch eine Herausforderung für die Kindergartenlehrpersonen.

Ich bitte den Gemeinderat mit Einbezug der Kindergartenlehrpersonen zu prüfen, nebst dem freiwilligen Angebot des zweijährigen Kindergartens, weiterhin die Möglichkeit des sehr beliebten, bestehenden Einführungsangebots integrierend anzubieten.

In diesem jungen Alter sind die Kinder in sehr verschiedenen Entwicklungsstadien. Dies wäre nicht nur ein Vorteil und ein gutes Angebot für die Kinder und Eltern, sondern auch für die Kindergartenlehrpersonen.

Besten Dank für das Entgegennehmen dieses Anliegens.
Fraktion
FDP-Fraktion des Einwohnerrates

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