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Dringliche Interpellation Nr. 588/2010 von Heiri Niederberger, CVP: Horwer Landschaftsentwicklung - wohin?

Nummer
588/2010
Geschäftsart
Dringliche Interpellation
Status
Erledigt
Datum
21. Juni 2010
Verfasser/Beteiligte
Heiri Niederberger (Verfasser/in)
Beschreibung
Dringliche Interpellation Nr. 588/2010
Horwer Landschaftsentwicklung – wohin?
Niederberger Heiri, CVP

Eingegangen am 21. Juni 2010
Dringlich erklärt am 24. Juni 2010, Behandlung erfolgt am 23. September 2010
Schriftlich beantwortet am 23. September 2010 (siehe Anhang)

Nach fast 4-jähriger Tätigkeit und mit intensiver Mitwirkung der Bevölkerung hat der Einwohnerrat an der letzten Sitzung die Ortsplanungsrevision verabschiedet. Auch aufgrund der starken Mitwirkung (Landschaftsinitiative, Bootshafen, Aussichtsschutz, Mergelgrube) wurde der Landschaftsraum weitgehend geschont, respektive ausgeklammert. Es wurde allerdings festgehalten, dass der zunehmende Nutzungsdruck auf die Landschaft inkl. die Erschliessungsproblematik (Verkehrskonzept) einer gesonderten Überprüfung unterzogen werden soll (Arbeitsgruppen). Dies auch, nachdem der Versuch einer "Nutzungskonzentration" Grämlis gescheitert ist. Erstaunt entnehme ich rückblickend auf die Blickpunktausgaben seit dem Februar 2010 kurz
zusammengefasst zur Kenntnis:
  • Februar: "Horw und Zukunft/Ortsplanung: Im Zentrum wachsen, Halbinsel schonen".
  • Mai: "In rund 2 Jahren soll auf der Halbinsel ein neuartiges Einkaufserlebnis möglich sein."
  • Juni: "Interessante Ausbaupläne auf dem Weingut Rosenau."

Zudem wurde der Einwohnerrat kurz vor der Beschlussfassung zur Ortsplanung mit einem Tourismuskonzept konfrontiert, welches auch nicht nur Antworten vorlegt, aber mit Sicherheit nachhaltige Auswirkungen haben könnte.

Was momentan planerisch abgeht, erfüllt mich mit Sorge. Die Vehemenz verschlägt offensichtlich vielen die Sprache. Im Wissen, dass die planungsrechtlichen Verfahren zu berücksichtigen sind, gilt doch festzuhalten, dass die vorliegenden Projekte und Konzepte nachhaltig die Landschaft beeinflussen. Es ist mir bewusst, dass dies z.T. dem heutigen Zeitgeist entspricht. Tatsache ist aber auch, dass unsere Landschaft dank einer gewissen Bescheidenheit und entgegen schon früher vorhandenen Zeitgeistern das heutige Bild darstellt. Es scheint bitter nötig, die aufgeschobenen Hausaufgaben aus der Ortsplanung anzupacken.

Der Interpellant bittet den Gemeindeart daher um Beantwortung nachstehender Fragen:
  1. Wie gedenkt der Gemeindeart die Problematik des Nutzungsdruckes anzupacken (Pendenz aus der Ortsplanung)?
  2. Wie gewichtet der Gemeinderat im Rahmen der laufenden Projekte und vorliegendem Konzept die Haltung der Horwer Bevölkerung?
  3. Nach welchen Gesichtspunkten/Kriterien gedenkt der Gemeinderat die laufenden und anstehenden Planungen zu beurteilen?
  4. Gibt es Überlegungen, unter den laufenden Projektierungen und dem Tourismuskonzept eine Gesamtschau herzustellen (Im Sinne von Koordination, aber dafür auch teilweisem Verzicht)?
Fraktion
CVP/GLP-Fraktion des Einwohnerrates

Zugehörige Objekte

Datum Sitzung
Name
Schriftliche_Beantwortung_IP_588_Landschaftsentwicklung.pdf Download 0 Schriftliche_Beantwortung_IP_588_Landschaftsentwicklung.pdf