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Areal Chrischona: Richtprojekt zeigt mögliche Zukunft auf

4. April 2022
Das Areal Chrischona in Kastanienbaum steht vor einer grösseren baulichen Entwicklung. An der Infoveranstaltung vom 7. April können die Horwerinnen und Horwer das Richtprojekt kennenlernen.
Visualisierung Richtprojekt Chrischona
So soll’s aussehen: Die Visualisierung zeigt das Richtprojekt für das Areal Chrischona an der Seestrasse.
(Quelle: Meletta Strebel Architekten, Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau)


Die Eigentümerin des Areals Chrischona, die Arthur Waser Stiftung AG, hat ein begleitetes Projektverfahren für die Entwicklung des Areals durchgeführt. Nun liegt ein Richtprojekt vor, das als Grundlage für einen Bebauungsplan und eine Teilzonenänderung dienen soll.

Geplant sind zwei Wohngebäude an der Seestrasse und eine Bebauung entlang des Seeacherwegs. So ergibt sich eine klare Verteilung der bebauten und unbebauten Gebiete innerhalb des Areals. Es werden grosszügige Freiräume für die Bewohnenden, für die Öffentlichkeit und für die Natur geschaffen. In einem weiteren Gebäude soll ein Mehrzweckraum für das Quartier entstehen.

Breit angelegtes Vorgehen

Der Einwohnerrat hat im Jahr 2017 signalisiert, dass das Areal Chrischona unter gewissen Bedingungen von der Tourismuszone in eine Wohnzone umgezont werden kann. Als Voraussetzung dafür wurde festgelegt, dass durch die Umzonung ein Mehrwert für die Öffentlichkeit entstehen muss. Die Arthur Waser Stiftung AG hat daraufhin ein breit angelegtes Projektverfahren durchgeführt. Dazu wurden auch die Nachbarschaft, Schutzverbände und die Politik eingeladen.

Aus mehreren Projektvorschlägen wurde das Projekt der Meletta Strebel Architekten AG, Luzern, und der Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH, Zürich, ausgewählt. Mit dem aufwändigen Verfahren wollte die Eigentümerin sicherstellen, dass die Anforderungen der Öffentlichkeit und der Schutzverbände schon frühzeitig berücksichtigt werden.

So geht es weiter

Der Gemeinderat hat sich grundsätzlich positiv zum vorliegenden Projekt geäussert. Eine bauliche Erneuerung auf dem in die Jahre gekommenen Areal ist erwünscht. Das geplante Vorhaben gliedert sich besser in die Landschaft ein als der Bestand. Es entstehen Mehrwerte wie etwa ökologische Vernetzung, Freihalteflächen, öffentliche Fusswege, Aussichtsplattformen und Spielplätze.

An der Sitzung vom 19. Mai wird der Einwohnerrat mit einem Planungsbericht über das Vorhaben informiert. Wenn der Einwohnerrat die angestrebte Entwicklung positiv zur Kenntnis nimmt, werden der Bebauungsplan und die Teilzonenänderung vorbereitet.

Informationen aus erster Hand

Umfassende Informationen zu den geplanten Entwicklungen gibt es an der öffentlichen Veranstaltung vom 7. April. Die Gemeinde und die Arthur Waser Stiftung AG informieren dabei, wie das Areal in Zukunft aussehen soll und welche öffentlichen Mehrwerte mit dem Projekt entstehen.

Donnerstag, 7. April, 19 Uhr, Aula Schulhaus Zentrum, eine Anmeldung ist nicht nötig

 

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