Tagesstrukturen-Mitarbeitende sollen kantonal angestellt werden
Gemäss Antrag des Gemeinderats haben sich die schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Sie seien heute ein integraler Bestandteil der Schule. Dass die Lehrpersonen der Schule nach kantonalen, die Tagestrukturen-Mitarbeitenden aber nach kommunalen Vorgaben angestellt sind, verursache eine unnötige Komplexität und Nachteile in organisatorischen, personellen und finanziellen Belangen.
Der Gemeinderat verspricht sich bei einer Überführung der Angestelltenverhältnisse zum Kanton insbesondere Verbesserungen bei Rekrutierung und der Personalbindung, weil die kantonalen Vorgaben attraktivere Lohn- und Anstellungsbedingungen vorgäben. Zudem könnten kantonale Strukturen und Unterstützungsangebote genutzt werden.
Den organisatorischen und personellen Vorteilen stehen höhere Kosten gegenüber. Der Einwohnerrat muss deshalb über eine jährliche Ausgabenbewilligung von 365'000 Franken für die Folgekosten entscheiden. Allerdings vertritt der Gemeinderat die Meinung, auch bei einem Verbleib der kommunalen Anstellungsverhältnisse wäre mit Mehrkosten zu rechnen, weil das Lohnniveau aus Vergleichsgründen mit anderen grösseren Luzerner Gemeinden angehoben werden müsste.