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Einwohnerrat stimmt Strategie der Musikschule zu

24. September 2026
Die Musikschule soll eine breite Wirkung erzielen, einen qualitativ guten Unterricht anbieten sowie musikalische Talente und das gemeinsame Musizieren fördern. Damit dies gelingt, braucht es eine zeitgemässe Infrastruktur.

Die Musikschule Horw ist deutlich gewachsen. Zwischen 2019 und 2023 nahmen die Fachbelegungen um 23,5 Prozent zu, bei den Ensembles um rund 61 Prozent. Im Jahr 2023 nutzten rund 36 Prozent der Horwer Schülerinnen und Schüler der Volksschule ein Angebot der Musikschule.

Handlungsbedarf besteht insbesondere bei den Räumen. Heute nutzt die Musikschule 27 Räume an sieben Standorten. Im angenommenen Wachstumsszenario werden bis 2037 rund 34 geeignete Räume benötigt.

Der Einwohnerrat hat den Planungsbericht sowie die Strategie Musikschule 2027-2032 einstimmig zur Kenntnis genommen. Damit die Strategie entsprechend umgesetzt werden kann, benötigt die Musikschule mehr Unterrichtsräume. Als nächster Schritt wird deshalb der Gemeinderat dem Einwohnerrat das Geschäft «Kauf und Umbau Schiltmatthalde» vorlegen.

Das gemeinsame Musizieren wird gefördert.
Das gemeinsame Musizieren wird gefördert.

Abgeschriebene Geschäfte und nicht abgerechnete Bau- und Sonderkredite 2026

Der Einwohnerrat hat das Verzeichnis der unerledigten Geschäfte und der nicht abgerechneten Bau- und Sonderkredite 2026 beraten. Als erledigt abgeschrieben wurden Vorstösse, deren Anliegen als erfüllt betrachtet wurden oder die sich als nicht erfüllbar erwiesen haben. Einzig das Postulat von Christian Meyer (die Mitte) «Spiel und Bewegung für die Horwerinnen und Horwer» hat der Einwohnerrat nicht abgeschrieben.

Kein Kurzzeit-Parkplatz für Waren-Umschlag

An der Kantonsstrasse im Zentrum von Horw vermisste Einwohnerrat Reto von Glutz (SVP) unentgeltliche Kurzzeitparkplätze für den Warenumlad. Der Rat hat die Überweisung des Postulats abgelehnt.

Keine plastikfreie Hundesäckli

Die derzeit gebräuchlichen Hundesäckli aus Plastik sollen in Horw durch organische, plastikfreie Alternativen ersetzt werden. Der Rat hat die Überweisung des Postulats abgelehnt.

Weitere Steuersenkung fürs 2028?

Gemäss Ivan Studer (Die Mitte) dürfte die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde besser abschliessen als prognostiziert. Er forderte deshalb den Gemeinderat auf zu prüfen, ob eine Steuersenkung fürs 2028 ins Auge gefasst werden könne. Sein Postulat wurde vom Einwohnerrat überwiesen.

Neues Urnenbüromitglied

Hansueli Blaser (SVP) wurde zum Mitglied des Urnenbüros gewählt.

Ausführliche Informationen finden Sie im Kurzprotokoll.

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