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Gemeinderechnung erneut im Plus

27. April 2026
Horw hat letztes Jahr mehr Steuern eingenommen, als erwartet. Die Gemeinde legt deshalb eine positive Jahresrechnung 2025 vor. Das budgetierte Defizit ist nun ein Ertragsüberschuss.

Der Ertragsüberschuss liegt bei 7,2 Mio. Franken. Damit weist Horw nach dem sehr guten Vorjahr wieder ein positives Ergebnis vor. Es liegt rund 13 Mio. Franken über den Erwartungen. Die Gemeinde ging ursprünglich von einem Aufwandüberschuss von 5,8 Mio. Franken aus. Der Hauptgrund für den Ertragsüberschuss liegt bei Steuererträgen, die um 14,8 Mio. Franken höher ausfallen als budgetiert. Die Gemeinde erwartete 72,8 Mio. Franken, nun sind es 87,6 Mio. Franken. Die Mehreinnahmen sind hauptsächlich auf die höheren ordentlichen Steuern, Grundstückgewinn- und Erbschaftssteuern zurückzuführen.

 

Die Finanzlage ist stabil

Das gute Rechnungsergebnis 2025 zeigt sich auch in der Bilanz und in den Finanzkennzahlen: Das Eigenkapital inklusive Spezialfinanzierungen der Gemeinde steigt um 5,8 Mio. Franken auf 277,7 Mio. Franken. Die Gemeinde konnte dank der guten Liquidität Darlehen zurückzahlen, womit das Fremdkapital um 21,7 Mio. Franken auf 101,9 Mio. Franken sinkt. Horw kann alle vom Kanton definierten Finanzkennzahlen einhalten. Dank dem guten Rechnungsergebnis liegt die Selbstfinanzierung bei 221 Prozent. Zudem weist die Gemeinde ein Nettovermögen von 3'466 Franken pro Kopf aus. Das Verwaltungsvermögen von 222 Mio. Franken ist zu 125 Prozent mit Eigenkapital gedeckt.

 

Die Aufwände sind gestiegen

Trotz des positiven Ergebnisses sind im Jahr 2025 höhere Aufwände zu verzeichnen. Diese sind im Wesentlichen durch die Sonderabschreibungen auf immaterielle Anlagen sowie durch höhere Kosten der Pflegerestfinanzierungen und der wirtschaftlichen Sozialhilfe begründet.

 

Verzögerungen bei den Investitionen

Im Jahr 2025 wurden Investitionsausgaben von insgesamt 8,4 Mio. Franken getätigt. Budgetiert wurde ein Volumen von 26,1 Mio. Franken. Diese Differenz ist im Wesentlichen durch Projektverzögerungen wegen Einsprachen, Beschwerden und Projektanpassungen begründet. Ins Gewicht fällt dabei die Verzögerung beim Neubau des Schulhauses Allmend. Deshalb wird der grösste Teil der Kredite auf die Rechnung 2026 übertragen.

Zum Bericht und Antrag

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