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Interpellationsbeantwortung zum Bevölkerungswachstum Horw

19. März 2026
Horw soll in dreissig Jahren über 25'000 Einwohnende zählen. Dieses und weitere Szenarien des Lustat und des Bundesamt für Statistik (BFS) haben eine Interpellation von Einwohnerrat Ramon Bisang (FDP) ausgelöst. Darin hat er den Gemeinderat um eine Einordnung gebeten.

Diese Einordung liegt nun vor – und es zeigt sich: Die Szenarien beziehen sich auf Statistiken, sie vernachlässigen die politischen und gesellschaftlichen Einflüsse. Sie haben folglich nicht die Qualität einer Prognose. Mit verschiedenen politischen Hebeln kann eine Gemeinde das Bevölkerungswachstum steuern. Dies gelingt hauptsächlich über raumplanerische Instrumente wie dem Zonenplan, über Bebauungs- und Gestaltungspläne oder mit der Festlegung von Dichte, Nutzungsmischung und baulicher Qualität.

In Horw werde mit der Teilrevision der Ortsplanung bewusst auf Neueinzonungen verzichtet und nur zurückhaltend Potenzial für Innenentwicklung geschaffen, heisst es in der gemeinderätlichen Antwort. So geht das Luzerner Bauzonenanalysetool Lubat bei der heute gültigen Nutzungsplanung von einer Einwohnerkapazität von 18'600 Personen aus. Der Gemeinderat beruhigt: Das Bevölkerungswachstum in Horw werde aktiv gestaltet und soll auch finanziell tragbar bleiben.

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