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Dringliches Postulat Nr. 2026-816 von Stefan Maissen, FDP, und Mitunterzeichnenden: Raumklima klären, Projektführung stärken, Bauprojekte priorisieren

Nummer
2026-8016
Geschäftsart
Dringliches Postulat
Status
Eingereicht
Datum
27. Oktober 2026
Verfasser/Beteiligte
Maissen Stefan (Erstunterzeichner/-in), Beck Bertschmann Bettina (Mitunterzeichner/-in), Bezzola Leandro (Mitunterzeichner/-in), Biese Jürg (Mitunterzeichner/-in), Galbraith Sofia (Mitunterzeichner/-in), Georgy Roger (Mitunterzeichner/-in), Nater Eliane (Mitunterzeichner/-in), von Glutz Reto (Mitunterzeichner/-in)
Beschreibung

Eingegangen am 27. Oktober 2026

«Seit diesem Frühling hat die Gemeinde die Planung des neuen Schulhauses Allmend unter anderem hinsichtlich Luftqualität, Raumklima und sommerlichem Wärmeschutz vertieft überprüft. Zum Raumklima liegen aktuell aber noch keine belastbaren Daten vor. Unabhängige Studien sollen nun Klarheit bringen. Zeigt sich, dass das Schulhaus die Zielwerte nicht erreicht, müssen die Massnahmen feststehen, bevor mit dem Hochbau Fakten geschaffen werden.

Eine weitere Verzögerung ist schlecht. Noch schlechter wäre ein Schulhaus für 32 Millionen Franken, das seinen Zweck nicht erfüllt, insbesondere in Bezug auf den Klimawandel und der heisseren Sommer.

Die Controllingkommission hat auch die Projektführung wiederholt kritisiert und Massnahmen zur Stabilisierung verlangt. Damit sich ähnliche Probleme bei anderen Vorhaben nicht wiederholen, braucht es neben einer leistungsfähigen Projektorganisation auch eine Priorisierung der Bau- und Immobilienprojekte, die auf die vorhandenen Ressourcen abgestimmt ist.

Antrag

Der Gemeinderat wird gebeten, folgendes zu prüfen:

  1. den Einwohnerrat respektive die Controllingkommission in geeigneter Form zeitnah und umfassend über die Ergebnisse der Raumklima-Simulationen zu informieren. Falls das Schulhaus die Anforderungen nicht erfüllt, soll er darlegen, mit welchen Massnahmen ein ausreichendes Raumklima sichergestellt wird und welche Folgen diese für Kosten und Termine haben;
  2. mit dem Hochbau erst zu beginnen, wenn die zentralen Fragen zum Raumklima geklärt und die nötigen Massnahmen beschlossen sind;
  3. dem Einwohnerrat im Rahmen der Beratungen zum Aufgaben- und Finanzplan (AFP) aufzuzeigen, wie die Projektführung im Immobiliendepartement personell und organisatorisch gestärkt wird (allenfalls sind auch organisatorische Anpassungen ins Auge zu fassen);
  4. die anstehenden Bau- und Immobilienprojekte so zu priorisieren, dass sie mit den verfügbaren personellen Ressourcen bewältigt werden können, und dem Einwohnerrat diese Priorisierung vorzulegen.

Wir danken dem Gemeinderat für die Prüfung der Anliegen.»

Zugehörige Objekte

Name
Dringliches Postulat Nr. 2026-816 (PDF, 82 kB) Download 0 Dringliches Postulat Nr. 2026-816