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Interpellation Nr. 2026-806 von Maline Zimmermann, L20, und Mitunterzeichnenden: Erhöhung des Selbstversorgungsgrads der Gemeinde mit erneuerbarer Energie

Nummer
2026-806
Geschäftsart
Interpellation
Status
Eingereicht
Datum
25. März 2026
Verfasser/Beteiligte
Zimmermann Maline (Erstunterzeichner/-in), Beck Bertschmann Bettina (Mitunterzeichner/-in), Bucher Lukas (Mitunterzeichner/-in), Galbraith Sofia (Mitunterzeichner/-in), Heeb Jonas (Mitunterzeichner/-in), Lehner Larissa (Mitunterzeichner/-in), Matter Frank (Mitunterzeichner/-in), Nater Eliane (Mitunterzeichner/-in), Peter Philipp (Mitunterzeichner/-in), Wehrli Bernhard (Mitunterzeichner/-in)
Beschreibung

Eingegangen am 25. März 2026

«Der fortschreitende Klimawandel und die unsichere Entwicklung auf den internationalen Energiemärkten machen es nötig, dass Gemeinden sich stärker selbst mit erneuerbaren Energien versorgen. Zwar produziert die Schweiz im Sommer bereits sehr viel Solarstrom, im Winter müssen wir jedoch weiterhin Strom aus dem Ausland importieren. Zudem kommt es am Mittag häufig zu einer Überproduktion von Strom, während Solaranlagen in der Nacht keine Energie liefern.

Eine stärkere Nutzung von Solaranlagen an Hausfassaden erhöht die Stromproduktion am Vor- und Nachmittag sowie im Winter, wenn die Sonne tiefer steht. Dadurch kann die Versorgungssicherheit der Gemeinde langfristig verbessert werden. Batteriespeicher ermöglichen es, Strom vom Tag in die Nacht zu speichern und entlasten die lokalen Netze während der Mittagsspitzen. Batteriesysteme im Besitz der Gemeinde sind deutlich flexibler und damit nachhaltiger, als wenn jeder Haushalt eigene Batterien anschafft.

Der Ausbau erneuerbarer Energien wirkt sich auch positiv auf die Finanzen der Gemeinde aus. Da der Einkaufspreis für Strom meist deutlich höher ist als die eigenen Produktionskosten, senken gemeindeeigene Solaranlagen nach der Amortisationszeit die Energiekosten. Die Produktion von erneuerbarem Strom unterstützt zudem das Netto-Null-Ziel der Gemeinde Horw.

Vor diesem Hintergrund bitten die Unterzeichnenden den Gemeinderat um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie hoch ist der Selbstversorgungsgrad der Gemeinde mit erneuerbarer Energie im jahreszeitlichen Verlauf?
  2. Wie wirkt sich die Umsetzung des Planungsbericht «Klimafreundlicher Gebäudepark der Gemeinde Horw» auf den Selbstversorgungsgrad aus?
  3. An welchen geeigneten Standorten auf gemeindeeigenen Gebäuden können Fassadenanlagen zur Gewinnung von Solarenergie installiert werden?
  4. An welchen Standorten ist die Errichtung von Batteriespeichersystemen möglich, um Energie vom Tag in die Nacht zu speichern und das Stromnetz zu entlasten?
  5. Wie würden sich die Installation von Fassadenanlagen und Batteriespeichersystemen auf den Selbstversorgungsgrad auswirken?
  6. Welchen Einfluss hätten Fassadenanlagen und Batteriespeichersysteme langfristig auf die Gemeindefinanzen?

Besten Dank für die wohlwollende Bearbeitung unseres Anliegens.»

Zugehörige Objekte

Name
Interpellation Nr. 2026-806 (PDF, 56 kB) Download 0 Interpellation Nr. 2026-806