Beschluss Nr. 1405 Auswertungsbericht Tagesbetreuung für Kinder
- Nummer
- 1405
- Geschäftsart
- Beschluss
- Status
- Erledigt
- Datum
- 23. Oktober 2009
- Beschreibung
- Das Horwer Parlament hat 2006 das Horwer Kinderbetreuungsmodell als Pilotprojekt für drei Jahre beschlossen. Wie vom Einwohnerrat verlangt, legt der Gemeinderat einen Auswertungsbericht vor. Daraus geht hervor, dass die familienergänzende Kinderbetreuung ein echtes Bedürfnis ist. Deshalb will der Gemeinderat mit dieser Vorlage die Kindertagesbetreuung definitiv einführen und Horw als familienfreundliche Gemeinde weiter stärken. Markus Bachmann (SVP) unterstützt als Sprecher der Gesundheits- und Sozialkommission die Vorlage und würdigt die Politik des Gemeinderates, dass grundsätzlich die Eltern für das Wohl des Kindes verantwortlich sind, aber aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Entwicklungen zusätzliche Einrichtungen und Angebote nötig sind. „Horw hat in der familienergänzenden Kinderbetreuung eine Vorreiterrolle wahrgenommen.“ Roger Eichmann (CVP) lobt den hohen Standard bei der Kinderbetreuung in Horw. Die Weiterführung des Vereins Kinderbetreuung durch die Gemeinde wird unterstützt, doch gelte es darauf zu achten, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Die SVP sagt laut Sascha Woodtli grundsätzlich Ja zur Vorlage, warnt aber vor einer ungebremsten Kostenzunahme und erwartet eine gezielte Ausrichtung auf Kinder und Familien, die es wirklich nötig haben. Ruth Strässle unterstreicht als Sprecherin der FDP-Fraktion einerseits das Plädoyer zur Selbstverantwortung und anderseits die unverzichtbaren ausserfamiliären Angebote. „Jungen Paaren mit Kinderwunsch kann man nur empfehlen, dass sie nach Horw ziehen“, sagt Beatrice Heeb von der L2O, „weil die Chance grosse ist, dass Familien ein für sie stimmiges Angebot finden, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.“ Gemeinderat Oskar Mathis freut sich über die gute Aufnahme des Geschäfts und die differenzierte Beurteilung. Er bekräftigt erneut die Grundprämissen der Horwer Familienpolitik: „Grundsätzlich sind die Eltern für das Wohl des Kindes verantwortlich, doch angesichts des gesellschaftlichen Wandels braucht es ergänzende Angebote.“ Die Vorlage wird einstimmig genehmigt.
Zugehörige Objekte
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