Daten für besseren Fussverkehr
In Horw und Kriens arbeiten die Hochschule Luzern – Wirtschaft, die Hochschule Luzern – Informatik und das Forschungsbüro Intep daran, den Fussverkehr attraktiver zu machen. Das Projekt läuft bis im März 2028 und wird von der Gemeinde Horw, der Stadt Kriens und dem Gemeindeverband «LuzernPlus» getragen. Es findet im Gebiet Luzern Süd statt. Die Albert Koechlin Stiftung unterstützt das Projekt finanziell. Aus dem Projekt sollen Massnahmen entstehen, damit es angenehmer und attraktiver wird, im Alltag zu Fuss unterwegs zu sein. Dazu gehören auch Informationen über den gesundheitlichen Nutzen des Gehens im Alltag und motivierende Aktionen mit lokalen Partnern.
Das Projekt verfolgt einen partizipativen Ansatz, auch Reallabor genannt. Lösungen sollen gemeinsam entwickelt und ausprobiert werden. Dazu sucht das Projektteam den Dialog mit der Bevölkerung in ausgewählten Fokusquartieren.
Die Kantonsstrasse im Fokus
Die Drohnenflüge an rund fünf Tagen im September liefern Grundlagen für die Analyse der Fussgängerströme. In Horw wird der Verkehr im Abschnitt der umgestalteten Mittelzone der Kantonsstrasse analysiert, in Kriens jener am Bahnhofsplatz Mattenhof. Auf den Aufnahmen sind Personen und Fahrzeuge nur als wenige Pixel sichtbar und nicht identifizierbar.