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Anhaltende Trockenheit: Neu gilt absolutes Feuerverbot im Freien

6. August 2026
Die aussergewöhnliche Trockenheit wirkt sich zunehmend auf Wald, Gewässer und Wasserlebewesen aus. Aufgrund der sehr grossen Waldbrandgefahr erlässt der Kanton auf dem ganzen Kantonsgebiet (inklusive Gewässer) ein absolutes Feuerverbot im Freien. Damit ist neu auch das Entzünden von Feuer in befestigten Feuerstellen und in Kohlegrills im ganzen Kantonsgebiet verboten. Die Bevölkerung wird zu grösster Vorsicht beim Umgang mit brennbaren Materialien sowie zu einem sorgsamen Umgang mit Trinkwasser aufgerufen. Für die Fische ist die Situation teilweise existenzbedrohend.

Alle relevanten Informationen zum geltenden Verbot sind auf der Webseite der Dienststelle Landwirtschaft und WaldExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zu finden. Der Kanton bittet die Bevölkerung, sich auf www.waldbrandgefahr.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. über die aktuelle Gefahrenlage und geltende Massnahmen zu informieren. 

Die Trockenheit wirkt sich auf die Grundwasserstände und das Löschwasser aus. Der Kanton bittet die Bevölkerung, die durch Gemeinden oder lokale Wasserversorgungen empfohlenen oder angeordneten Massnahmen konsequent umzusetzen und das Trinkwasser bewusst und sparsam zu verwenden. Ebenfalls wird die Bevölkerung gebeten, Fische in flachem Gewässer möglichst nicht zu stören und auch Hunde fernzuhalten. Auch bei zahlreichen Bäumen hinterlässt die anhaltende Trockenheit bereits deutliche Spuren. Durch die Belastung können Äste austrocknen, ihre Stabilität verlieren und unerwartet herabfallen. Bei Aufenthalten im Wald ist deshalb besondere Vorsicht geboten sowie ein Augenmerk auf dürre Äste, die sich spontan lösen können.

 

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