Willkommen auf der Website der Gemeinde Gemeinde Horw



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Politik

Nummer: Stichwort:
Datum von: bis:
Art:  
Status:

Interpellation Nr. 2019-697 von Hans Stampfli, SVP, und Mitunterzeichnenden: Cyber Security in Horw

Geschäftsnummer
2019-697
Geschäftsart
Interpellation
Status
Eingereicht
Datum
25.10.2019
Verfasser/Beteiligte
Hans Stampfli (Erstunterzeichner/in)
Bettina Beck Bertschmann (Mitunterzeichner/in)
Markus Bider (Mitunterzeichner/in)
Lukas Bucher (Mitunterzeichner/in)
Leo Camenzind (Mitunterzeichner/in)
Jörg Conrad (Mitunterzeichner/in)
Reto Eberhard (Mitunterzeichner/in)
Roger Eichmann (Mitunterzeichner/in)
Jonas Heeb (Mitunterzeichner/in)
Andrea Hocher (Mitunterzeichner/in)
Fabian Pabst (Mitunterzeichner/in)
Nathalie Portmann (Mitunterzeichner/in)
Toni Portmann (Mitunterzeichner/in)
Noel Schemm (Mitunterzeichner/in)
Francesca Schoch (Mitunterzeichner/in)
Reto von Glutz (Mitunterzeichner/in)

Oliver Imfeld (Mitunterzeichner/in)

Beschreibung

In den Medien ist täglich zu lesen, dass Private, Firmen, Schulen, Spitäler und Behörden Opfer von sogenannten Ransomware-Angriffen wurden. Eine Schadsoftware, welche wichtige Daten verschlüsselt und Lösegeld zum Entschlüsseln dieser Daten fordert. Falls in Horw ein solcher Angriff erfolgreich wäre, dann wäre meines Wissens sowohl die Schule als auch die Verwaltung potentiell betroffen.

Wenn man die aktuellen Angriffsmuster verfolgt, dann kann sich eine solche Schadsoftware über einen längeren Zeitraum eingenistet haben, bevor die Verschlüsselung und Lösegeldforderung ausgelöst wird. Einige prominente Beispiele wären da der Heise-Verlag, das Kammergericht Berlin, die Verwaltung von Neustadt am Rübenberge etc.

Die Unterzeichneten haben folgende Fragen an den Gemeinderat:

  1. Existiert in Horw ein aktuelles Sicherheitskonzept, welches auch aktuelle Bedrohungen adressiert?
  2. Sind in Horw adäquate Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, welche einen potentiellen Angriff verhindern oder mindestens erkennen könnten?
  3. Sind Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, welche eine laterale Verbreitung mitigieren können?
  4. Hat Horw (auch für die IT) ein Risikomanagement (ERM aka Enterprise Risk Management)?
  5. Hat Horw ein Backup-Konzept, welches auch berücksichtigt, dass Daten über einen längeren Zeitraum verändert worden sein könnten?
  6. Hat Horw einen Notfallplan und einen Krisenstab, falls es doch zu einem erfolgreichen Angriff kommen sollte?
  7. Welche Massnahmen unternimmt Horw, um die EDV-Nutzer entsprechend zu sensibilisieren (z. B. Security Awareness Kampagnen)?
  8. Stellt sich Horw auch gegen die Bezahlung von Lösegeldern, wie es u.a. MELANI, GovCert, BSI und andere Organisationen empfehlen?

Für die schriftliche Beantwortung danken die Unterzeichnenden dem Gemeinderat zum Voraus.