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Abfall, Papier und Karton bereitstellen – so wird’s gemacht

24. August 2020
Die Sammeldienst-Teams treffen auf ihrer Tour immer wieder Abfall, Papier und Karton. Werden Abfall, Papier und Karton nicht fachgerecht zur Sammlung bereitgestellt, gibt das Mehrarbeit. Und es kommen weitere Probleme dazu.

Stehen Abfallsacke uber Nacht draussen, machen sich oft Tiere über sie her. Ob es nun um die Papier- und Kartonsammlung oder um die Kehrichtsammlung geht: Dass das Sammelgut richtig bereitgestellt wird, ist entscheidend dafür, ob die Sammeltouren reibungslos durchgeführt werden können. Doch nicht immer ist das der Fall, stellt sowohl der Horwer Werkdienst als auch der Gemeindeverband Real fest.

kombo gut und schlecht

 

Papier und Karton

Papier muss mit Schnur gebündelt werden. Klebeband ist dafür ungeeignet. Es darf auch nicht in Papiersäcken verstaut werden. Papiersäcke gehören wegen ihrer Beschichtung in die Kartonsammlung. Geschreddertes, beschichtetes oder verschmutztes Papier gehört in den Kehricht. Bei eingeschweissten Zeitschriften sollte zudem die Schutzfolie entfernt werden.

Karton kann ebenfalls mit Schnur gebündelt werden, aber nicht mit Klebeband. Alternativ können oben offene Schachteln verwendet werden, die mit gefalteten, aufrecht gestellten Kartons gefüllt sind. Diese dürfen aber nicht länger sein als 80 Zentimeter. Geschlossene Schachteln sind nicht ideal, weil nicht ersichtlich ist, ob sie wirklich nur Karton enthalten. Styropor und andere Verpackungsmaterialien gehören in den Kehricht, genau wie Waschmittel-, Tiefkühlund Tetrapackungen oder verschmutzter Karton wie Pizzaschachteln.

Hauskehricht

kehricht angerichtet

 

Bei allen drei Sammelgütern gilt, dass sie am Abfuhrtag ab 7 Uhr gut sichtbar am offiziellen Sammelpunkt entlang der Sammelroute oder direkt am Strassenrand deponiert werden sollen. Insbesondere beim Hauskehricht in den Gebührensäcken, der nicht in Containern deponiert wird, ist diese Zeitangabe dringend einzuhalten. Wenn Abfallsäcke über Nacht draussen stehen, locken sie Tiere auf der Suche nach Essbarem an. Man trifft dann am Morgen auf die Überreste des «Festmahls»: aufgerissene Kehrichtsäcke und herumliegenden Abfall.

Das Problem stellt sich dort nicht, wo Kehrichtcontainer zur Verfügung stehen. Sind diese richtig geschlossen, kommt der Abfall dorthin, wo er hingehört: in den Kehrichtwagen.