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Politik

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Motion Nr. 2018-298 von Richard Kreienbühl, CVP, und Mitunterzeichnenden: Modellwahl für eine zukunftsfähige Sekundarschule Horw

Geschäftsnummer
2018-298
Geschäftsart
Dringliche Motion
Status
Eingereicht
Datum
27.04.2018
Verfasser/Beteiligte
Richard Kreienbühl (Erstunterzeichner/in)
Roland Bühlmann (Mitunterzeichner/in)
Reto Eberhard (Mitunterzeichner/in)
Roger Eichmann (Mitunterzeichner/in)
Oliver Imfeld (Mitunterzeichner/in)
Christoph Kalbermatten (Mitunterzeichner/in)
Urs Manser (Mitunterzeichner/in)
Toni Portmann (Mitunterzeichner/in)
Ruth Strässle-Erismann (Mitunterzeichner/in)
Ivan Studer (Mitunterzeichner/in)
Beschreibung
Eingegangen am 27. April 2018
Dringlichkeit abgelehnt am 24. Mai 2018
Zurückgezogen zugunsten Planungsbericht am 21. Februar 2019

Im Bericht und Antrag Nr. 1446 vom 14. April 2011 betreffend Planungsbericht Schulentwicklung 2011 - 2021 ist bei der Sekundarschule als Schlussfolgerung aufgeführt: «Die Schulpflege sieht vor, in der Sekundarstufe I das typengetrennte Organisationsmodell weiterzuführen. Eine Überprüfung muss voraussichtlich aufgrund des Schülerrückgangs ab Schuljahr 2014/2015 erfolgen.»

Diese Überprüfung ist erst aktuell im Gange und als Jahresziel (Bericht und Antrag Nr. 1598 vom 14. September 2017) definiert: «2.8.4 Das Schulmodell bei der Sekundarschule ist geklärt. Gemäss Volksschulbildungskonzept muss die Sekundarschule entweder niveaugetrennt (heutiges Modell in Horw), organisatorisch eng verknüpft (kooperativ) oder zu einem gemeinsamen Schultyp verbunden (integriert), geführt werden. Es ist zu klären, welches Modell der Sekundarschule für die Horwer Verhältnisse in Zukunft optimal ist (pädagogisch, organisatorisch, finanziell).»

Die Modellwahl hat neben den pädagogischen und organisatorischen Auswirkungen auch bedeutsame finanzielle Folgen. Beispielsweise hätte mit dem integrierten Modell in den letzten Jahren die Klassenbildung an der Sekundarschule und damit die sehr tiefe durchschnittliche Klassengrösse optimiert und mindestens eine Klasse eingespart werden können. Gemäss Betriebskosten der Volksschule, welche die Finanzaufsicht Gemeinden des Kantons Luzern erhebt und veröffentlicht, kostet in Horw ein/e Lernende/r der Sekundarschule Fr. 25'247.00, eine Klasse Fr. 378'703.00, was im Vergleich mit anderen Gemeinden überdurchschnittlich hoch ist.

Mit der vorliegenden Motion fordern wir den Gemeinderat auf, den Einwohnerrat bei der Modellwahl zu involvieren. In einem Bericht und Antrag sollen die pädagogischen und organisatorischen Überlegungen aufgezeigt und die finanziellen Auswirkungen der verschiedenen Modelle dargestellt werden. Weiter sollen die Standpunkte und Argumente der Schulleitung, der Lehrpersonen und der Bildungskommission ersichtlich sein. Insgesamt soll der Bericht und Antrag die Entscheidungsgrundlagen enthalten, damit der Einwohnerrat vor dem definitiven Entscheid zur Modellwahl Stellung nehmen kann.