Willkommen auf der Website der Gemeinde Gemeinde Horw



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Politik

Nummer: Stichwort:
Datum von: bis:
Art:  
Status:

Postulat Nr. 574/2006 von Beat Imboden, FDP, und Mitunterzeichnende: Ausnützungsbonus für Gebäude mit Minergie-Standard

Geschäftsnummer
574/2006
Geschäftsart
Postulat
Status
Erledigt
Datum
22.03.2006
Verfasser/Beteiligte
Beat Imboden
Beschreibung
Einwohnerrat Horw
Postulat Nr. 574/2006
Eingegangen am 21. März 2006
Überwiesen am 21. September 2006
Abgeschrieben 25.09.2008

Beat Imboden, FDP und Mitunterzeichnende
Ausnützungsbonus für Gebäude mit Minergie-Standard

Seit einem Jahr läuft das durch den Gemeinderat beschlossene Förderungskonzept für alternative Heizsysteme. Dabei werden Neuanlagen mit einem finanziellen Beitrag unterstützt. Zudem wurde erst vor kurzem durch den Einwohnerrat das Postulat Energiestadt Horw überwiesen. Auch der Kanton hat in einem seiner vier Schwerpunkte und Massnahmen zur Energiepolitik die energetische Verbesserung von Gebäuden sowie Nutzung erneuerbarer Energie aufgenommen.

Bei Gebäuden kann eine maximale Energieeinsparung mit dem Minergie®-Standard oder sogar mit Minergie-Passiv®-Standard erreicht werden.

Leider fehlen für diese freiwilligen Energiesparmassnahmen die nötigen Anreize und Förderungskonzepte, die den Bauherrn motivieren, diese aufwändige und kostenrelevante Gebäudetechnik anzuwenden.

Wir beantragen deshalb, dass das Bau- und Zonenreglement dahingehend zu ergänzen respektive anzupassen ist, dass bei Neubauten und neubauähnlichen Umbauten ein Ausnützungszuschlag von 5 % gewährt wird, sofern die Gebäudetechnik den Minergie®-Standard oder den Minergie-Passiv®-Standard erfüllt.

Hierzu könnte der entsprechende Artikel wie folgt ergänzt oder angepasst werden:
Für Bauvorhaben, die den Minergie®-Standard oder den Minergie-Passiv®-Standard erfüllen, kann der Gemeinderat einen Ausnützungszuschlag von 5% gewähren. Der geprüfte Nachweis hat mit dem Baugesuch zu erfolgen.

Mit dieser Massnahme könnte sinnvoll Energie gespart werden, ohne dass die öffentliche Hand finanzielle Mittel zur Verfügung stellen muss.