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Politik

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Dringliche Interpellation Nr. 2015-646 von Urs Manser, CVP, und Mitunterzeichnenden: Auswirkungen des Rückzugs der Bewerbung als Netzwerkstandort des nationalen Innovationsparks auf Horw

Geschäftsnummer
2015-646
Geschäftsart
Dringliche Interpellation
Status
Beantwortet
Datum
23.03.2015
Verfasser/Beteiligte
Urs Manser (Erstunterzeichner/in)
Roger Eichmann (Mitunterzeichner/in)
Richard Kreienbühl (Mitunterzeichner/in)
Ivan Studer (Mitunterzeichner/in)
Esther Dissler (Mitunterzeichner/in)
Rita Sommerhalder (Mitunterzeichner/in)
Thomas Zemp (Mitunterzeichner/in)
Beschreibung
Dringliche Interpellation Nr. 2015-646
Auswirkungen des Rückzugs der Bewerbung als Netzwerkstandort des nationalen Innovationsparks auf Horw
Manser Urs, CVP, und Mitunterzeichnende

Eingegangen am 23. März 2015
Dringlich erklärt am 26. März 2015
Beantwortet am 21. Mai 2015

Vor einem Jahr verkündete die Zentralschweizer Volkwirtschaftsdirektorenkonferenz (ZVDK) die Kandidatur der Zentralschweiz als Netzwerkstandort des nationalen Innovationsparks Schweiz. Mit dabei im Rennen war auch die Hochschule für Technik und Architektur in Horw mit ihren in der Schweiz führenden Forschungsbereichen „intelligente Gebäude als System “ und „intelligen-te Lösungen für die Energiewende“. Gemäss den Bewerbungsunterlagen der ZVDK biete Horw mit seinen Entwicklungsgebieten und der guten Erschliessung grosses Potential für die Ansied-lung von Unternehmen. Und der Kanton Luzern werde bis Ende 2014 einen Masterplan für die Aufstockung der Kapazitäten der Hochschule erarbeiten, hiess es weiter.

Jetzt folgt die Ernüchterung: die ZVDK lässt verlauten, dass die Zentralschweizer Kandidatur zu-rückgezogen werde, da ein idealer Standort fehle. Man wolle sich jetzt noch am Hauptstandort Zürich andocken und versuchen gewisse Projekte und Forschungstätigkeiten in die Zentral-schweiz zu gewinnen.

Für die Interpellanten ist diese verpasste Chance sehr ärgerlich. Nach dem Verlust des Informa-tikdepartements und der jetzigen Kapitulation der ZVDK besteht die Gefahr, dass das weitere Wachstum der Hochschule gehemmt wird. Dies wiederum kann einen negativen Einfluss auf die Entwicklung Horws haben, denn die Bedeutung einer Hochschule für eine Standortgemeinde ist nicht zu unterschätzen. Sie zieht nicht nur Studenten an, auch innovative Unternehmen suchen deren Nähe. Deren Bedeutung ist nach Meinung der Interpellanten gerade für den Erfolg von „horw mitte“ nicht zu unterschätzen.

In diesem Zusammenhang stellen die Interpellanten dem Gemeinderat folgende Fragen:
  1. Die Kehrtwende der ZVDK bei der Standortbeurteilung ist für uns nicht nachvollziehbar. Hat der Gemeinderat Informationen über die Beweggründe, die zu diesem Entscheid ge-führt haben?
  2. Wie beurteilt der Gemeinderat die Auswirkungen dieses Entscheides der ZVDK auf die weitere Entwicklung der Hochschule und von Horw (einschliesslich Horw Mitte)?
  3. Ist der Gemeinderat über den aktuellen Stand der Erarbeitung des Masterplans zur Auf-stockung der Kapazitäten der Hochschule informiert? Wenn ja, wie ist der aktuelle Stand der Arbeiten und wie beurteilt der Gemeinderat diesen? Welche Einflussmöglichkeiten hat der Gemeinderat diesbezüglich?
  4. Welche Möglichkeiten der Einflussnahme sieht der Gemeinderat, damit sich die ZVDK dafür einsetzt, dass wenigstens gewisse Projekte und Forschungstätigkeiten an der Fachhochschule für Technik und Architektur realisiert werden?
  5. Welche Kontakte bestehen zwischen dem Gemeinderat und Fachhochschule Technik und Architektur? Werden dabei Themen wie eine mögliche Brückenfunktion der Ge-meindebehörden zwecks Ansiedlung von Unternehmen (z.B. Start-up Unternehmen) be-sprochen und koordiniert?
  6. Abgesehen von den Auswirkungen des Rückzugs der Bewerbung als Netzwerkstandort, welche Möglichkeiten sieht der Gemeinderat für eine proaktive Förderung Horws als Wirtschaftsstandort, insbesondere hinsichtlich der Ansiedlung von innovativen Unter-nehmen mit Bezug zur Hochschule?

Wir danken für Ihre Antworten.