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Politik

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Postulat Nr. 637/2012 von Heidi Pieper-Berdux, FDP, und Mitunterzeichnenden: Reduzierung des Mindestarbeitspensums im Kirchfeld von 60 % auf 30-40 %

Geschäftsnummer
637/2012
Geschäftsart
Postulat
Status
Abgeschrieben
Datum
15.10.2012
Verfasser/Beteiligte
Heidi Pieper
Beschreibung
Postulat Nr. 637/2012
Reduzierung des Mindestarbeitspensums im Kirchfeld von 60 % auf 30-40 %
Pieper-Berdux Heidi, FDP, und Mitunterzeichnende

Eingegangen am 15. Oktober 2012
Überwiesen am 22. November 2012
Abgeschrieben am 24. Oktober 2013

Der Rechnung 2011 ist zu entnehmen, dass im Kirchfeld die budgetierten Stellen nicht alle besetzt werden konnten. Trotz unzähligen, sich wiederholenden geschalteten Inseraten, was bekanntlich ein immenser Kostenaufwand ist, gelingt es nicht, das benötigte Fachpersonal zu rekrutieren.

Das Mindestarbeitspensum im Kirchfeld beträgt seit mehreren Jahren 60 %.Es ist bekannt, dass viele Frauen mit Fachausbildung, die zwischenzeitlich mitten in der Familienarbeit stehen, gerne im angestammten Beruf arbeiten möchten. 60 % ist aber für eine Frau, die Familie hat zu viel und mit den unregelmässigen Arbeitszeiten schwer zu organisieren.

Die Leitung im Kirchfeld begründet das Mindestarbeitspensum von 60% mit dem erhöhten administrativen Aufwand und der leidenden Qualität. Diese beiden Argumente sind für mich nur zum Teil nachvollziehbar. Von anderen Institutionen weiss ich, dass es auch anders möglich ist und kleine Pensen angeboten werden, ohne dass die Qualität leidet. Es gibt sogar gute Gründe, Mitarbeiter mit kleinen Pensen einzustellen. Ohne zu werten, stelle ich in meiner langjährigen und selber teilzeitarbeitenden Berufserfahrung fest, dass Mitarbeiter mit kleinen Pensen motiviert und ausgeglichen sind, was sich nur positiv auf die Qualität auswirkt. Sie sind weniger krank, was sich wiederum positiv auf die Kosten auswirkt. Sie sind öfter bereit, Krankheitsausfälle durch Übernahme zusätzlicher Dienste abzudecken.

Ich bin überzeugt, dass dem Personalnotstand durch das Rekrutieren von kleineren Arbeitspensen ab 30-40 % positiv entgegengewirkt werden kann, was letztlich ja den Bewohnern im Kirchfeld zu Gute kommt.

Somit fordere ich den Gemeinderat auf, das Reduzieren des Mindestarbeitspensums von 60 % auf 30-40 % im Kirchfeld zu prüfen und die Arbeitspensen bei Neueinstellungen flexibler zu handhaben.

Für die Prüfung meines Anliegens danke ich bestens.

Mitunterzeichnende:
Biese Jürg, FDP
Bucher Peter, L2O
Conrad Jörg, SVP
Dissler Esther, CVP
Gilg Jörg, FDP
Lütolf Sabine, FDP
Nussbaum Ueli, FDP
Rölli Urs, FDP
Strässle-Erismann Ruth, FDP