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Kultur & Freizeit


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Pro Halbinsel Horw

AdresseKrienserstrasse 15
6048 Horw
PostadressePro Halbinsel Horw
René Gächter
Präsident
Krienserstrasse 15
6048 Horw
Telefon041 340 13 41
KontaktRené Gächter
E-Mailrene.gaechter@eawag.ch
Homepagewww.prohalbinselhorw.ch

Beschreibung
Porträt

Die Vereinigung PRO HALBINSEL HORW (PHH) feiert im Jahre 2003 ihr dreissigjähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung am 21. Mai 1973 setzt sie sich ein für die Erhaltung naturnaher Landschaftsräume, Seeufer und Wälder auf der Horwer Halbinsel, einem Kleinod im Ufersaum des Vierwaldstättersees, einem Wohn- und Naherholungsgebiet von höchster Qualität, das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) Aufnahme gefunden hat. Naturnahe Gebiete bieten als Inseln in der Kultur- und Wohnlandschaft, einer vielfältigen Pflanzen und Tierwelt Lebensraum. Es gilt daher, sie optimal miteinander zu vernetzen und - wo immer möglich - qualitativ aufzuwerten.

Die PHH versteht sich aber nicht nur als Anwalt der Natur: Die Horwer Halbinsel und die Flanken des Pilatus sind auch wichtige Naherholungsgebiete und dürfen deshalb zum Wohl der Erholungssuchenden nicht planlos dem unersättlichen Drang nach immer mehr Siedlungsraum geopfert werden.

Schliesslich setzt sich die PHH ein für Lebensqualität im Dorf und für die Erhaltung und Aufwertung der wenigen Horwer Denkmäler und Ortsbilder von kulturhistorischer Bedeutung.

Um diese Ziele zu erreichen
  • fördert sie mitweltgerechtes Denken und Handeln, ausgehend von einer umfassenden, ganzheitlichen, ethisch-ökologischen Grundhaltung.
  • zeigt sie Möglichkeiten auf zu einem wirksamen Landschafts-, Natur- und Kulturschutz.
  • informiert und sensibilisiert sie die Bevölkerung.
  • pflegt sie Kontakte mit Behörden und arbeitet mit zweckverwandten Organisationen zusammen.
  • nutzt sie alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten.

Seit ihrer Gründung hat sie mit mehr als zweihundert Einsprachen, Beschwerden und Vernehmlassungen interveniert, vier Petitionen eingereicht, sechs Initiativen lanciert und acht Referenden unterstützt. Selbstredend sind nicht alle diese Aktionen überall und jederzeit auf Gegenliebe gestossen. Rückblickend darf aber festgestellt werden, dass dank dieser Aktivitäten (aus heutiger Sicht betrachtet) manche Fehlentwicklung unterblieb und es uns deshalb so wohl ist in Horw. 1988 wurde der PRO HALBINSEL HORW in Anerkennung ihrer langjährigen Bemühungen, ihrer unermüdlichen Kleinarbeit und ihrer beharrlichen Zielstrebigkeit der Schweizer Heimatschutzpreis 1988 zugesprochen.

Jahresbericht 2018 (Zusammenfassung)
  1. Nach der Ablehnung des Bebauungsplans Kernzone Winkel durch das Volk hat der Gemeinderat Grundstückbesitzer, Vertreter der Natur- und Landschaftsschutzorganisa-tionen, des Quartiervereins Winkel und der Genossenschaft Pro Zollhaus zu vier Diskussionen unter der Leitung der Hochschule Luzern (Kompetenzzentrum Stadt- und Regionalentwicklung) eingeladen. Anschliessend wurde im «kleinen Kreis» (Vertreter Quartierverein Winkel, Genossenschaft Pro Zollhaus, Verein PHH, Investor und Ge-meinderat) gemeinsam an einer möglichen Konfliktlösung weitergearbeitet. Der Erfolg dieses dialogischen Prozesses lässt sich erst beurteilen, nachdem der Gemeinderat seine neue Version des Bebauungsplans öffentlich zugänglich gemacht hat.
  2. Geschützte Eichen und Linden. Wir haben den Gemeinderat darauf aufmerksam gemacht, dass im Bebauungsplan «Zentrumszone Bahnhof» die Krone einer geschützten Eiche ein vorgesehenes Baufeld tangiert und der Plan übersieht, dass die Naturschutzverordnung beim Bahnhof den Ersatz einer von einem Sturm gefällten Linde verlangt.
  3. Initiativen «Luzerner Kulturlandschaft» und «Zersiedlung stoppen». Wir unterstützten die beiden Initiativen ideell und finanziell, da sie dasselbe Ziel verfolgen, wie unsere, im Jahr 2010 in Horw knapp abgelehnte «Landschaftsinitiative». Auch sie wollen die Kulturlandschaft in ihrer Schönheit erhalten und vor der Zersiedelung schützen.
  4. Gebietsentwicklung Allmendstrasse. Wir begrüssen das in Angriff genommene Projekt „Gebietsentwicklung Bachstrasse / Allmendstrasse“ mit dem Ziel, im genannten Gebiet „die Lebensqualität zu steigern und unserer Gemeinde Entwicklungsspielräume zu eröffnen“. Wir regten an, dabei die im «Planungsbericht Leitbild räumliche Entwicklung» vorgegebenen Leitthesen zu erfüllen und unterstützten aus diesem Grund die Petition von Gerry Kunz «zum Erhalt der letzten Wiese in Horw Zentrum als öffentliche "Grünfläche".
  5. Der Grämlishof wird von einem neuen Pächter, Martin Forster als Biobetrieb bewirtschaftet und den Horwer Schulen weiterhin Anschauungsunterricht ermöglichen.
  6. Auf Obkirch wurde ohne Baubewilligung in der Landwirtschaftszone ein Gartensitzplatz erstellt. Um der schleichenden Erosion dieser Nichtbauzone entgegenzuwirken, haben wir mit einer Einsprache erfolgreich opponiert. Die illegale Anlage wurde inzwischen zurückgebaut.
  7. Im Stutz soll ein bestehendes Wohnhaus unter Missachtung des minimal nötigen Waldabstands durch einen Neubau ersetzt werden. Der Gemeinderat hat unsere Einsprache abgewiesen und die Baubewilligung erteilt. Gegen diesen Entscheid haben wir beim Kantonsgericht Mitte September eine Beschwerde eingereicht. Sie ist noch hängig.
  8. Ein an der St. Niklausenstrasse geplanter Neubau hätte mit einer Gebäudelänge von 42 m die maximal erlaubte Ausdehnung um 7m übertroffen, den minimal zur Strasse erforderlichen Abstand unterschritten, eine Bewilligung für einen Unterabstand zum Wald vorausgesetzt und mit einer unübersichtlichen Ausfahrt aus der Tiefgarage den Verkehr auf der St. Niklausenstrasse gefährdet. Auf Einsprachen hin wurde das Gesuch zurückgezogen und neu überarbeitet. Gegen das zweite verbesserte Gesuch er-hoben wir aus formalen Gründen erneut Einsprache, weil es keinen aussagekräftigen Umgebungsplan beinhaltete. Nachdem dieser nachgereicht wurde, haben wir sie zu-rückgezogen.
  9. Am 22. August 2016 haben wir eine Einsprache gegen ein Baugesuch für eine Tiefgarage an der Seestrasse eingereicht. Der Gemeinderat hat die Baubewilligung nicht er-teilt und der Gesuchsteller hat gegen diesen Entscheid beim Kantonsgericht eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Der Fall ist noch hängig.
  10. Am 26. April 2016 haben wir gegen eine Planänderung des Gestaltungsplan (GP) Langensand Süd Einsprache erhoben mit der Begründung, die Qualität des Plans rechtfertige den beantragten 15% Bonus nicht. Am 17. Nov. 2016 hat der Gemeinderat unsere Einsprache abgewiesen und den GP genehmigt. Nachdem das Kantonsgericht diesen Entscheid aufgehoben und dem Gemeinderat zur Neubeurteilung zurückgewiesen hat, hat der Verein BOL, in einem Gutachten die Qualität des GP beurteilt. Er kommt zum Schluss: Der GP weise gegenüber der Normalbauweise keine besonderen Qualitäten auf, und erfülle damit die Voraussetzungen für einen Ausnutzungsbonus nicht.
  11. Gegen den GP Spissen haben wir Einsprache erhoben, weil er im Widerspruch um gültigen Bebauungsplan statt Einfamilienhäusern sieben Mehrfamilienhäuser vorsieht und gegenüber der Normalbauweise keine wesentlichen Vorteile aufweist.
  12. Gegen den Bau eines Kunstrasenplatz im Seefeld in der Riedschutzzone haben wir frühzeitig unsere Bedenken angemeldet, weil er den Wasserhaushalt des Rieds beein-trächtigen und das Naturschutzgebiet mit Schadstoffen belasten würde und daher an diesem Standort nicht bewilligt werden kann.

Wir erleben es täglich: Vieles ist im Umbruch in Horw. Die Mehrzahl der baulichen Veränderungen gibt zu keinerlei Diskussionen Anlass. Aber nicht gar alles gelingt im ersten Anlauf gut. Dann regen wir einen Zwischenhalt an. Meistens führt eine nochmalige Projektüberarbeitung zu besseren Lösungen. Unsere Eingaben an den Gemeinderat finden Sie unter http://www.prohalbinselhorw.ch/2019/03/

Homepage
Auf unserer Homepage www.prohalbinselhorw.ch finden Sie Informationen zu aktuellen Aktionen, über die generellen Vereinsziele, den Vereinsvorstand, die Statuten, die ausführlichen Jahresberichte seit 2004 und eine Zusammenfassung der Vereinsaktivitäten während der Jahre 1973 bis 2003. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder andere Anliegen haben, so freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

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