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Kultur & Freizeit

Neues von der Gemeindebibliothek


Aktuelles April 2019

Veranstaltungen

Samstag, 6. April 2019, 10.30 Uhr

Gschichteziit: «Was suchst du, kleiner Hase?»

Alle bereiten sich auf das bevorstehende Hasenfest vor. Unbemerkt von allen hat auch der kleine Hase zu tun. Was er wohl dauernd versteckt?

Madeleine Schmid, Kindergärtnerin und ehemalige Bibliothekarin, erzählt eine poetische Bilderbuchgeschichte über einen kleinen Hasen, der für eine grosse Überraschung sorgt.

  • Für Familien mit Kindern von 4 - 7 Jahren
  • Eintritt frei

Freitag, 12. April 2019: 9.30 Uhr und um 10.30 Uhr

Buchstart: «Värsliziit»

Spiele und Geschichten mit Brigitte Zurkirchen, Leseanimatorin SIKJM.

  • Für Kinder von 1 bis 3 Jahren
  • Anmeldung an bibliothek@horw.ch oder 041 349 14 37

Mittwoch, 22. Mai 2019, 18.00 – 19.00 Uhr

Frühlingsapéro am Schweizer Vorlesetag

Mit Ruedi Burkard, Gemeindepräsident und einem Ensemble der Musikschule Horw.

Bei einem ungezwungenen Apéro werden sowohl der Schweizer Vorlesetag als auch die neuen Gartentische und -stühle vor der Bibliothek etwas gefeiert. Als besonderes Highlight liest der Gemeindepräsident Ruedi Burkard eine kurze unterhaltsame Geschichte vor.

  • für Nachbarinnen und Nachbarn, Kundinnen und Kunden sowie alle weiteren Interessierten

 


Spannende, lesenswerte Bücher


Der Buchtipp für den Monat April stammt von Marcel Köpfli, Bibliothekskunde.
Es war einmal im Fernen Osten
Guo, Xiaolu: Es war einmal im Fernen Osten
Knaus Verlag 2017

In der 80iger und 90iger Jahren des vorigen Jahrhunderts habe ich die People’s Republic of China mehrmals besucht. Da ich geschäftlich unterwegs war, führten mich die Reisen in Gebiete ausserhalb des Touristen Rayons, in mehrheitlich ländliche Gebiete. Das vorliegende Buch weckte viele Erinnerungen an meine Reisen, und ich betrachte es als sehr authentisch.
Es beschreibt das Leben der jungen Autorin, von ihrer Kindheit bis ins Heute. Berührend ist das Leben eines Mädchens in einer Zeit, in der Mädchen in China unerwünscht waren. So wird Xiaolu als Kleinkind zu ihrer Grossmutter abgeschoben, wo sie in einem armen Küstenort mit den kargen Lebensumständen zurechtkommen muss. Die Eltern, eingebunden in alte Traditionen und in die politischen Machverhältnisse nach Maos Tod, haben für ihre Tochter weder Zeit noch Interesse.
Der Vater ist ein grosser Künstler in chinesischer Kalligraphie. Er wird gefördert, nachdem er zu Maos Zeit und zur Zeit der Kultur Revolution noch schwerste Arbeit verrichten musste. Die heranwachsende Tochter, hin und her gerissen zwischen verschiedenen Welten, entwickelt eine Stärke in der Literatur. Interessant wird das Verhältnis von Mutter und Tochter geschildert. Die Mutter lebt noch in der alten Tradition und erzieht die Tochter entsprechend.
Xiaolu schnuppert an höheren Werten, und es zieht sie nach Peking in die Hauptstadt, wo sie sich ein Stipendium in der Schule für Filmkunst erkämpft. In diese Pekinger Zeit, in den 90iger Jahren, erlebt sie eine Jugend, die sich sehr freizügig gibt. Viele sind dem nicht gewachsen, einige stürzen ab, andere können sich als Filmkünstler weiterentwickeln. Mit einem Stipendium reist Xiaolu schliesslich nach England.
Interessant wird erzählt, wie sich eine Jugendliche aus China in der westlichen Welt zurechtfindet. Ein Besuch der Eltern stürzt die Familie in grosse Konflikte. Da treffen sich Ost und West in verschiedenen Kulturen, und dies ist sowohl komisch wie tragisch.


Weitere Buchempfehlungen finden Sie unter Buchtipps.
Aktuelle Bestseller in der Bibliothek
Brown Sandra: Stachel im Herzen
Camilleri Andrea: Das Nest der Schlangen
Ferrante Elena: Frau im Dunkeln
Lennox Judith: Das Haus der Malerin
Lewinsky Charles: Der Stotterer
Link Charlotte: Die Suche
Moyes Jojo: Nächte, in denen Sturm aufzieht
Musso Guillaume: Was wäre ich ohne dich?
Noll Ingrid: Goldschatz
Obama Michelle: Becoming - Meine Geschichte
Riley Lucinda: Mondschwester