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Gesellschaft & Bildung

Mutterschaftsentschädigung & Familienzulagen


Mutterschaftsentschädigung (MSE)
Um eine Mutterschaftsentschädigung zu erhalten, müssen Frauen grundsätzlich folgende drei Bedingungen erfüllen:
  • Sie muss während der 9 Monate unmittelbar vor der Niederkunft obligatorisch AHV- versichert sein. Die in einem EU- oder EFTA-Staat zurückgelegten Versicherungszeiten werden dabei uneingeschränkt berücksichtigt.
  • Von diesen 9 Monaten muss sie mindestens 5 Monate erwerbstätig gewesen sein, unabhängig von der Höhe des Arbeitspensums.
  • Zum Zeitpunkt der Geburt muss sie in einem gültigen Arbeitsverhältnis stehen, als Selbständigerwerbende gelten oder im Betrieb bzw. im Bauernhof des Ehemannes für einen Lohn mitarbeiten.
Frauen, die weder in einem Arbeitsverhältnis stehen noch als selbständig erwerbend gelten, können die Voraussetzungen auch erfüllen, wenn sie ein Taggeld der ALV der KV oder der UV beziehen, wenn diese auf einem vorangegangenen Erwerbseinkommen berechnet wurden. Auch kann eine Frau die Voraussetzungen erfüllen, wenn sie einen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder hat, diesen aber nicht geltend macht.
Arbeitnehmerinnen, die die Voraussetzungen für die Mutterschaftsentschädigung nicht erfüllen, haben nach der Niederkunft weiterhin Anspruch auf Lohnfortzahlungen des Arbeitgebers nach dem Obligationenrecht.

Fammilienzulagen
Anspruch auf Familienzulagen haben Arbeitnehmende, Nichterwerbstätige, Selbständige und in der Landwirtschaft tätige Arbeitnehmende sowie Selbständigerwerbende. Die Zulagen werden für eigene Kinder, Stiefkinder, Pflegekinder, Geschwister und Enkelkinder ausgerichtet. Kinder- und Ausbildungszulagen für Kinder mit Wohnsitz im Ausland werden nur ausgerichtet, wenn ein Staatsvertrag dies vorsieht.

Bei Familienzulagen wird zwischen Kinder-, Ausbildungs-, und Geburts- oder Adoptionszulage unterschieden. Kinderzulagen werden monatlich für Kinder bis 16 Jahre ausgerichtet. Ausbildungszulagen werden für Jugendliche ab 16-25 Jahre ebenfalls monatlich ausbezahlt, sofern diese in Ausbildung sind. Die Geburts/Adoptionszulage wird einmalig vergütet.

Bei mehreren Anspruchsberechtigten besteht eine sogenannte Anspruchskonkurrenz. In einem solchen Fall wird anhand diverser Kriterien entschieden, wem der Anspruch zusteht (Erwerbstätigkeit, Arbeitsort, elterliche Sorge, Wohnort des Kindes, etc.).

Wer Familienzulagen beanspruchen will, muss den Anspruch schriftlich anmelden.
  • Arbeitnehmende machen die Anmeldung über ihren Arbeitgeber geltend
  • Selbständigerwerbende reichen die Anmeldung direkt bei der AHV-Ausgleichskasse ein
  • Nichterwerbstätige reichen die Anmeldung bei der Ausgleichskasse des Kantons Luzern ein

Das entsprechende Anmeldeformular kann zur Weiterleitung der Zweigstelle zugestellt werden.

Zum Formular müssen folgende Unterlagen beigelegt werden:
  • Geburtsurkunde
  • Ausbildungsnachweise
  • Urteil/Vereinbarung über Regelung der elterlichen Sorge (bei getrennt lebenden Eltern)