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Aktuelles


01 Gebietsentwicklung Bachstrasse /Allmend

Beschreibung

Mit der Revision des Raumplanungsgesetzes vom 1. Mai 2014 sind die Kantone und Gemeinden angehalten, ihre Entwicklungen nachhaltig und ohne weitere Förderung der Zersiedlung anzugehen. Das hat sich auch Horw auf die Fahne geschrieben: Die Gemeinde setzt in erster Linie auf die Innenentwicklung und qualitative Nachverdichtung im bestehenden Siedlungsgebiet. Dies mit dem Ziel, bestehende Qualitäten zu stärken, allfällige Defizite zu beheben – und neue, lebenswerte Arbeits- und Wohnorte zu schaffen.

Vielfältige Nutzung
Der Gemeinderat und das Baudepartement machen sich dafür stark, dass die Bevölkerung und das Gewerbe optimale Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. Ein wichtiges Element dieser Entwicklung stellt dabei das zentral gelegene Gebiet um die Bachstrasse dar. Dieses umfasst im Kern das Gebiet zwischen Krienserstrasse, Dorfbach, Schulhausstrasse und Allmendstrasse. Heute präsentiert sich das Quartier mit einer vielfältigen und unterschiedlichen Nutzung. Neben der Baugenossenschaft Familie, die einen breiten Wohnungsmix bereitstellt, sind in dem Gebiet auch die Korporation und die Einwohnergemeinde als Grundeigentümerinnen mit grösseren, zusammenhängenden Flächen vertreten. Sie bilden den eigentlichen Bearbeitungsperimeter der Gebietsentwicklung (siehe Perimeterplan). Die bahnseitige Bebauung an der Allmendstrasse und an der Krienserstrasse zeichnet sich durch eine kleinteiligere Bebauung mit Einfamilienhäusern oder kleinen Mehrfamilienhäuser sowie kleineren und mittleren Gewerbeunternehmen aus. Dieses Gebiet wird dem Betrachtungsperimeter zugewiesen. Künftige Neubauten an den Schnittstellen sollen die Übergänge zu den verschiedenen Bebauungsstrukturen angemessen berücksichtigen und die städtebauliche Einpassung gewährleisten. Im südlichen Teil des Gebietes Bachstrasse / Allmend liegt die Schulanlage Allmend. Auch dieses Areal soll künftig weiterentwickelt werden. Die Resultate einer vorgängig durchgeführten Testplanung werden in die Entwicklung des Gesamtgebietes einfliessen.

Kooperativer Planungsprozess
Um für diese wichtigen Entwicklungsfragen geeignete Antworten zu finden, lancierte die Gemeinde im vergangenen Herbst einen kooperativen Planungsprozess, bei dem auch alle betroffenen und interessierten Grundeigentümer miteinbezogen wurden. In den vergangenen Monaten erhielten die involvierten Personen die Möglichkeit, ihre Vorstellungen zur Zukunft des Quartiers mitzuteilen. Aus den zahlreichen Gesprächen resultierten viele wertvolle Hinweise, Wünsche, Anträge sowie eine Petition zur künftigen Entwicklung. Darüber hinaus haben zwei Grundeigentümerschaften Interesse signalisiert, sich nicht nur inhaltlich, sondern auch finanziell am gemeinsamen Planungsprozess zu beteiligen. Mit ihnen werden nun in einer Planungsvereinbarung die weiteren Schritte geregelt. Vorbehältlich des ausstehenden Budgetbeschlusses des Einwohnerrats soll ein Testplanungsverfahren zur Gebietsentwicklung Bachstrasse / Allmend Anfang nächstes Jahr gestartet werden. Die breite Öffentlichkeit wird während des Planungsprozesses über den Stand der Arbeiten auf dem Laufenden gehalten.

18-02-19_Perimeter.pdf (pdf, 2224.0 kB)

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