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Aktuelles

Horw unterstützt mit 10000 Franken zwei Hilfsprojekte

Für zwei Hilfsprojekte spricht Horw je 5000 Franken. Damit wird in Nepal der Wiederaufbau von Schulen im Erdbebengebiet von 2015 unterstützt. Einen Beitrag leistet die Gemeinde an die Sanierung der Wasserversorgung auf einer Toggenburger Alp.

Die Gemeinde Horw unterstützt jedes Jahr in der Adventzeit aktuelle Hilfsaktionen und -projekte. Den Anstoss dazu, zwei Hilfsprojekte zu unterstützen, gaben Investitionen in der Gemeinde Horw selber. Am 29. Oktober ist das umfassend sanierte und erweiterte Oberstufenzentrum Schulhaus Zentrum eröffnet worden. Dieser Hintergrund hat nun zum Entscheid geführt, den Wiederaufbau von Schulen in Nepal zu unterstützen. Auch der Beitrag für die Sanierung von 18 Brunnenanlagen und 14 Quellfassungen einer Toggenburger Alp ist aufgrund des aktuellen Um- und Ausbaus des Seewasserwerkes Grämlis gesprochen worden.

Klassenzimmer für 6000 Schulkinder
Am 25. April 2015 hat ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,8 Nepal erschüttert. Hunderttausende Menschen waren vom Erdbeben betroffen. lm Distrikt Sindhupalchok wurden 90 Prozent der Häuser zerstört oder stark beschädigt. Die Caritas Schweiz ist auch zweieinhalb Jahre nach der Naturkatastrophe in diesem Gebiet engagiert. Ein verbliebenes Projekt ist der erdbebensichere Wiederaufbau von 31 Schulen für insgesamt 6000 Schulkinder, das bis Ende 2018 abgeschlossen sein soll. Die neuen Gebäude verfügen über für die Hygiene wichtigen sanitären Anlagen und über eine Trinkwasserversorgung. Zum Hilfsprogramm gehört auch die Schulung für die Wartung und den Betrieb der Infrastruktur. Zudem werden für jede Schule zusammen mit den Lehrkräften individuelle Unterhaltspläne erarbeitet. Die gesamten Kosten des Projekts belaufen sich auf über zwölf Millionen Franken.

Wasser für Sennen und ihre Tiere
Die andere Tranche der Unterstützung aus Horw richtet sich an ein Projekt der Schweizer Berghilfe. Dabei geht es um den schlechten Zustand der Wasserversorgung einer wunderschön gelegenen, weitläufigen Alp im Toggenburg. Auf rund 120 Hektaren Weidefläche zwischen 900 und 1500 Metern über Meer werden in den Sommermonaten 190 Rinder und Kälber von über 20 Bauern aus der Region gehalten. Doch der Alp droht akute Wasserknappheit. Total 18 Brunnenanlagen, aus denen das Vieh getränkt wird und die Alphirten ihr Wasser beziehen, müssen erneuert werden. Saniert werden müssen zudem 14 Quellfassungen. Trotz der ehrenamtlichen Mithilfe von Fachleuten sind nach der Ausschöpfung von Reserven und Subventionen rund 55000 Franken noch ausstehend.
Unterricht im neuen Klassenzimmer der Palchok-Schule. Bildnachweis: Caritas Schweiz/Caitlin Wilbert
Unterricht im neuen Klassenzimmer der Palchok-Schule. Bild: Caritas Schweiz/Caitlin Wilbert

Datum der Neuigkeit 22. Dez. 2017